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Kursangebote >> Sonderrubrik >> Jubiläum 100 Jahre vhs >> freitags um fünf
Für unser Jubiläumssemester haben wir uns zudem einen weiteren Leckerbissen für Sie überlegt: Immer freitags um fünf überraschen wir Sie mit einer ungewöhnlichen oder besonderen Veranstaltung bei uns in der Volkshochschule. Sicher ist auch etwas für Sie dabei – schauen Sie doch mal rein!
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Übergabe und Vorstellung des Kunstobjekts "Where are you from?
(Fr., 13.09.2019, 17.00 Uhr, vhs,Foyer - E West)
 

Die Arbeit "Where are you from?" entstand im Jahr 2004 anlässlich des Jubiläums: Offenbach - 50 Jahre Großstadt.
In Offenbach leben Menschen aus mehr als 150 Nationen und prägen das Leben in dieser Stadt. Das brachte die Offenbacher Künstlerin Agnes Stockmann auf die Idee, diesen unterschiedlichen Kulturen einen ornamentalen Ausdruck zu verleihen. Als sich ihr Projekt herumsprach, wurden ihr viele ornamentale Stoffe gebracht und dazu häufig Geschichten erzählt. So wurde daraus über die Zeit eine echte, im Beuys´schen Sinne, "soziale Plastik".
Das Gesamtkunstwerk besteht aus 100 mit ganz verschiedenen Ornamenten bezogenen "Kissen" und hat eine Größe von 3,60 x0,90 cm.

Es wird nun von der Künstlerin Agnes Stockmann der Volkshochschule Offenbach anlässlich deren 100-jährigen Jubiläums als Dauerleihgabe übergeben. In der Volkshochschule findet es seinen Platz im Foyer des Bereichs Deutsch als Fremdsprache, wo sich regelmäßig Menschen aus einer großen Zahl an Ländern dieser Welt aufhalten.
Die Künstlerin wird den hochinteressanten Entstehungsprozess erläutern und mit vhs-Leiterin Dr. Gabriele Botte und den Anwesenden ins Gespräch kommen über das Werk, seine Anmutung und Ausstrahlung.

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung unter der Telefonnummer 069 8065-31 56 oder per E-Mail an karin.luedtke@offenbach.de.
So sehr auch die Rede von einer immer egozentrischeren Gesellschaft ist - Menschen zu helfen, die sich in einer Krise befinden, ist weit verbreitet. Doch kann das Helfen ganz unterschiedliche Formen haben: Es kann innerhalb einer abgrenzten Gemeinschaft auf Gegenseitigkeit basieren und es kann einseitig erbracht werden. Helfen kann durch Mitleid motiviert werden, durch Wut, ebenso wie durch Gefühle der Schuld. Helfen kann eine Form der Anerkennung sein, aber auch eine paternalistische Geste. In den letzten Jahren haben Millionen Menschen sich engagiert, um jenen zu helfen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind und sie haben dies auf unterschiedliche Weise getan. Im Vortrag werden nicht nur Theorien des Helfens vorgestellt, sondern auch eine Fallstudie von Helferinnen und Helfern in rheinhessischen Dörfern präsentiert.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Offenbach und der AWO Kreisverband Offenbach Land e.V. durchgeführt und im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Zu jung für alt! - Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Berufsleben
(Fr., 25.10.2019, 17.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

"Was geht da noch?" fragt sich der Autor Dieter Bednarz, als ihm sein Arbeitgeber anbietet, früher aufzuhören. Und seine Frau ihm eine Renter-Karte kauft. Der Autor hat seine persönliche Situation zum Anlaß genommen für ein ebenso unterhaltendes wie informatives Buch: Offen und ehrlich, aber auch sachlich umfassend, beschreibt er die beruflichen und privaten Wechseljahre, die Männern wie Frauen immer öfter bereits mit Ende 50, Anfang 60, zu schaffen machen. Wenn die sogenannte Karriere ein nicht selten jähes Ende nimmt, wenn die erste Renten-Hochrechnung Ängste vor baldiger Altersarmut schürt und der Rest der Familie ziemlich deutlich zeigt, dass er auch gut alleine klar kommt. Dieter Bednarz verhehlt nicht, dass ihm die Entscheidung über die eigene Zukunft schwerfällt, zumal sich das von der Firma gesetzte Zeitfenster unerbittlich schließt. Warum gelingt es manchen Menschen, diese Zeit zu ihren wirklich besten Jahren zu machen? Warum scheitern andere? Wann ist man alt? Welcher Rentner-Typ bin ich und wie viele? Warum wollen wir alle alt werden aber nicht alt sein? "Zu jung für alt!" ist ein ebenso heiterer wie nachdenklicher Appell zum Aufbruch in die große, unbekannte Freiheit nach dem Berufsleben und beantwortet diese aktuellen Fragen informativ, inspirierend und unterhaltsam.
Dieter Bednarz, Jahrgang 1956, war mehr als sein halbes Leben lang politischer Redakteur des Hamburger Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL; seine scharf geführten Gespräche, u.a. mit Syriens Machthaber Assad und Ägyptens Präsident Asisi fanden weltweit Beachtung.

Bildungsseminar der Arbeitsgemeinschaft ARBEIT UND LEBEN.
Keine Anmeldung notwendig.

Archäologie in " Indiana Jones -Jäger des verlorenen Schatzes"
(Fr., 01.11.2019, 17.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Wer kennt ihn nicht? Steven Spielbergs Archäologie-Helden "Indiana Jones", gespielt von keinem Geringeren als Harrison Ford? Man erinnert sich an den ersten Film dieser Reihe, mit der Entdeckung der berühmten Bundeslade und dem Kampf gegen die dunklen Mächte des Dritten Reichs - klar, alles erfunden, eine gute Story mit ganz viel Fantasy! Wirklich? Der Vortrag lenkt den Blick auf die Mächtigen und die Antike und erläutert, wie Alte Geschichte und Archäologie instrumentalisiert wurden und wie die Welt der alten Griechen und Römer für die eigenen Zwecke missbraucht wurde.
Im Rahmen der Jubiläumsreihe "freitags um fünf". Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei.

Zusammenleben im Stadtteil - Nachbarschaftserleben älterer Personen
(Fr., 15.11.2019, 17.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Der Anteil älterer Personen an der Bevölkerung der Bundesrepublik steigt ebenso wie der Anteil der (älteren) Personen mit Migrationshintergrund. Diese Veränderungen der Bevölkerungsstruktur stellen Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen, die sich auch in der Gestaltung von Nachbarschaften widerspiegeln. Im Vortrag werden die Ergebnisse einer Untersuchung zum Nachbarschaftserleben älterer Personen deutscher und türkischer Herkunft präsentiert. Es wird darauf Bezug genommen, welche sozialen Funktionen Nachbarinnen und Nachbarn für die befragten Gruppen einnehmen und welche Gelegenheits- sowie Verhinderungsstrukturen für gute nachbarschaftliche Beziehungen vorhanden sind.

freitags um fünf: Cajòn-Workshop - einfach 'mal mittrommeln!
(Fr., 22.11.2019, 17.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Einfach mal mitmachen und ein neues Musikinstrument entdecken: Cajón, auf Deutsch auch Kistentrommel genannt, stammt aus Peru und seine Popularität hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das Instrument ist vielfältig einsetzbar in der Percussion und als Schlagzeug. Sein Klang ist trommelähnlich und es wird auf dem Instrument sitzend mit den Händen gespielt. Die Schlagflächen der Cajon sind statt mit Fell- oder Folienbespannung mit Holzplatten versehen. Man kann darauf mit ganz einfachen Mitteln, einen kräftigen Rhythmus erzeugen, der jeder Musikrichtung den nötigen Groove gibt. Profi-Schlagzeuger und Percussionist Daddi Bahmani zeigt Basic Grooves, die sich verhältnismäßig schnell erlernen lassen und Lust auf mehr machen.
Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbei kommen bei "freitags um fünf" 100 Jahre vhs Offenbach, Eintritt frei.

Das Phänomen Fake News - Gefahren und Handlungsoptionen
(Fr., 29.11.2019, 17.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Interessengruppen und Regierungen setzen gezielt Fake News ein, um politisch ungewollte Meinungen zu diskreditieren und Menschen zu erniedrigen oder um die öffentliche Debatte zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die Erstellung und Verbreitung gezielter Falschmeldungen wird durch digitale Anwendungen und Verbreitungskanäle immer leichter. Nicht alle haben die Kompetenzen oder die Zeit, Fake News als solche zu erkennen. Im Rahmen des Vortrags wird daher den folgenden Fragen nachgegangen: Wie kann man Fake News erkennen und sich schützen? Durch welche Maßnahmen können Jugendliche und Erwachsene für Fake News sensibilisiert werden? Welche Möglichkeiten gibt es Fake News kenntlich zu machen?

Ist Glück Glücksache?
(Fr., 06.12.2019, 17.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Was ist das überhaupt: Glück? Ist Glück etwas, das uns geschieht? Kommt Glück von innen oder von außen? Woran machen wir fest, ob wir glücklich sind? Gibt es für Glück eindeutige Definitionen? Brauchen wir andere Menschen, um glücklich zu sein? Was können wir aktiv tun, um glücklich zu sein? Und wie können wir uns selbst so steuern, dass wir sogar in vermeintlich unglücklichen Lebenssituationen wieder Hoffnung auf Glück schöpfen? Die Antworten auf diese Fragen sind so unterschiedlich und individuell wie jeder einzelne von uns.

Und doch gibt es verschiedene Schlüssel zum Glück, denn die Hirnforschung beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der "Glücksfrage".

Diplom-Psychologin Gabriele Seynsche erklärt in dem Vortrag, was die Hirnforschung zum Thema "Glück" herausgefunden hat und gibt konkrete Tipps, wie diese Erkenntnisse umgesetzt werden können. Glücklich sein verändert die Sicht auf das Leben. Glücklich sein macht leicht und aktiv. Glücklich sein strahlt auf andere ab - jeder, der verliebt ist oder war, weiß dies nur allzu gut. Dann kommt das Glück sozusagen "von außen". Doch wir können auch eine Menge tun, um unser Glück "von innen" zu produzieren.

Es wird um Anmeldung gebeten unter 069 8065-3141 oder -3822.

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