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Kursangebote >> Sonderrubrik >> Pädagogische Fachkräfte & soziale Berufe
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"Was du nicht willst, das man dir tut..."
(ab Do., 13.6., 9.00 Uhr, vhs,415)
 

Zunehmend wird in der Arbeit mit Kindern ein Mangel an Respekt, einhergehend mit Rücksichtslosigkeit und Egoismus bemerkt und beklagt. Die Rede ist dann oft von "schwierigen Kindern". Offensichtlich vermittelt das Elternhaus immer weniger Werte und Normen, meist aus einem Gefühl der Orientierungslosigkeit und Unsicherheit heraus.
Kinder lernen etwa im Alter von 3 bis 5 Jahren was "gut" und "böse", "richtig" und "falsch" in ihrem jeweiligen Umfeld und ihrer Kultur ist. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass sie sich jeweils an den erwünschten Verhaltenskodex halten. Oft kommen sie mit ihrem unerwünschten Verhalten weiter und werden bestenfalls mit einem kritischen Blick oder einem mahnenden Wort bedacht. Tatsächlich gelernt haben sie dann eine Strategie, die sie an das kurzfristig erwünschte Ziel bringt. In unserer Welt kann die Menschheit alles erreichen, was sie will. Doch mit Profitgier und kurzfristigem Denken entledigt sie sich schnell ihrer Verantwortung für eine saubere und sichere Zukunft. Gerade deshalb ist es notwendig unsere Kinder mit hohen Wertvorstellungen und Bedachtsamkeit auszustatten.
Doch was können die pädagogischen Fachkräfte tun, um bei Kindern Werte und Moral zu vermitteln und diese auch dauerhaft zu verankern?
In diesem Kurs arbeiten wir mit spielerischen und kreativen Methoden daran, Projekte und Angebote zu entwickeln, sowohl die Empathiefähigkeit als auch die Übernahme von Verantwortung durch einzelne Kinder und Kindergruppen zu steigern. Ebenso nehmen wir uns Situationen aus der Praxis vor, um Handlungen von Kindern zu verstehen und positiv zu verändern sowie unser eigenes Verhalten in diesen Zusammenhängen zu reflektierten.

Word für pädagogische Fachkräfte
(Fr., 14.06.2019, vhs,208)
 

Der Einsatz von Textverarbeitungsprogrammen wird im pädagogischen Alltag immer wichtiger. In diesem Kurs lernen Sie den professionellen Umgang mit dem Textverarbeitungsprogramm MS Word, damit Sie zukünftig Ihre pädagogische Arbeit mühelos dokumentieren und Aushänge professionell gestalten können. Außerdem lernen Sie in diesem Kurs, wie Sie mit Hilfe der Serienbrieffunktion schnell die Briefe für den nächsten Elternabend erstellen.
Themen sind:
- Zeichen und Absätze formatieren
- Tabellen einfügen und bearbeiten
- Bilder und Grafiken einfügen und verschieben
- Kopf- und Fußzeilen einfügen
- einfache Serienbriefe erstellen
- Dokumente in PDF-Dateien umwandeln mit dem kostenlosen PDF-Creator 24
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Word

Sicher und gelassen im Stress
(Fr., 30.08.2019, vhs,414)
 

Die Anforderungen an Erzieher/innen erfordern ein hohes Maß an psychischer und körperlicher Belastbarkeit. Vielleicht merken Sie zunehmend, dass die Arbeit am Kind und die vielfältigen Arbeitsaufgaben Sie so fordern, dass Sie am Abend erschöpft sind und mehr Regenerationszeit brauchen als noch vor einigen Jahren. Fragen Sie sich bisweilen, wie Sie die verbleibenden Jahre bis zum Ruhestand gesund und mit Freude an der Arbeit verbringen können? Das Bewusstsein für "Stressfallen im pädagogischen Berufsalltag" zu schärfen und Möglichkeiten der Selbstfürsorge kennen zu lernen ist Ziel dieser Fortbildung und wir werden uns mit den folgenden Aspekten beschäftigen:

1. Was ist Stress und wie wirkt er sich aus?
2. Wie bemerke ich ihn frühzeitig und wie kann ich ihn reduzieren?
3. Wie kann ich im Arbeitsalltag achtsam mit mir umzugehen?
4. Welche beruflichen Ressourcen stehen mir als erfahrene Mitarbeiter/in zur Verfügung?
5. Kennenlernen von verschiedenen Entspannungsverfahren (z.B. PMR)
6. Genussübungen
7. Notfallstrategien bei akuten Stresssituationen.

Anleitung von Berufspraktikanten/innen
(ab Mo., 14.10., 9.00 Uhr, vhs,414)
 

Die gekonnte Anleitung und Ausbildung von zukünftigen Erzieher/innen ist eine Aufgabe, die eine eigene Weiterbildung auf dem Gebiet der "Menschenführung" erforderlich macht. Es geht darum, die eigene Menschenkenntnis zu nutzen und weiter auszubauen, um den pädagogischen Nachwuchs in seinem Potenzial zu erkennen und zu unterstützen, wertvolle Prozesse zu begleiten und auf einen positiven Berufsweg vorzubereiten.
Gleichsam gilt es ganz besonders, bei den Berufsanfänger/innen auf den wertschätzenden Umgang mit den Kindern zu achten, die Mitwirkung im Team zu stärken sowie mit Eltern in Kontakt zu kommen. Durch die Praxisanleitung werden auch wichtige pädagogische Standards gesetzt!
Ein/e Praxisanleiter/in muss ebenso auf die Einhaltung der Rahmenbedingungen achten.

1. Abschnitt: Start und Rollenfindung (14. und 15.10.2019)
- Motivationsklärung
- Eigene Zielsetzung
- Rolle "Praxisanleiter/in"
- Rahmenbedingungen des Berufspraktikums
- Gestaltung des Anleitungsprozesses und Entwicklung eines Anleitungsplans.

2. Abschnitt: Aktion und Kommunikation (11. und 12.11.2019)
- Grundlagen der Gesprächsführung
- Das Anleitungsgespräch
- Gestaltung des Anleitungsprozesses
- Potenziale von Berufspraktikant/innen erkennen und fördern

3. Abschnitt: Reflektion und Zielerreichung (09. und 10.12.2019)
- Ziele kontrollieren, gegebenenfalls korrigieren und erreichen
- Zusammenarbeit mit Schule
- Auf den Berufsweg einstimmen
- Anleitungsprozess abschließen

4. Kolloquium (17.01.2020)
- abschließende Prozessreflektion
- individuelle Fachgespräche
- Übergabe der Zertifikate

Die Qualifizierung beinhaltet das Schreiben einer Hausarbeit und das Führen eines Fachgesprächs am Abschlusstag.
Der Dozent ist Diplom-Sozialpädagoge und Supervisor.

Kinder und Stress - Stressregulierung im Kindesalter
(Do., 17.10.2019, vhs,110 Saal)
 

Bei Stress reagiert jeder Körper gleich, egal ob Manager oder Kind. Dieser Vortrag richtet sich an Eltern und Erziehende, die mehr über den kindlichen Stress und Stressregulierung im Alter von 0 bis 10 Jahren wissen möchten. Die folgenden Aspekte werden thematisiert:
1. Was ist Stress?
2. Was bewirkt Stress im kindlichen Körper und Gehirn?
3. Wie kann ich bei meinem Kind Stress erkennen und wie kann ich es regulieren?
4. Krippe und Kindergarten: Welche Rolle spielt die einfühlsame Begleitung der Kinder während der Eingewöhnung, um Stress zu reduzieren?
5. Balancestrategien: Wie kann ich mich selbst regulieren, um in der Rückkopplung mein Kind zu beruhigen (z.B. PMR-Übung).


Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten. Bezahlung an der Abendkasse.

"Wenn die Worte fehlen!"
(Fr., 25.10.2019, vhs,415)
 

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen begegnen immer häufiger Kindern, die schwierige traumatische Erlebnisse zu verarbeiten haben. Deren Ursachen können liegen in:
- existentiellen Verlusterfahrungen
- körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt,
- Flucht- und Migrationserfahrungen,
- schweren Erkrankungen, Unfällen und
- traumatisierenden Verhalten psychisch kranker Eltern.
Dabei können Erzieher/innen in der alltäglichen Beziehungsarbeit mit diesen Kindern mit traumaspezifischen Verhaltensweisen konfrontiert werden, die es notwendig machen über traumapädagogisches Wissen zu verfügen, um kind- und situationsgerecht handeln zu können.
Seminarinhalte:
- Grundlagenwissen zur Psychotraumatologie
- Trauma aus neurophysiologischer Sicht
- Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung
- Dynamik und Diagnostik psychotraumatischer Störungen
- Pädagogische Arbeit mit traumatisierten Kindern
- Wenn die Sprache versagt! - traumapädagogische Interventionstechniken

Haus der kleinen Forscher: Forschen mit Wasser
(Di., 29.10.2019, vhs,414)
 

Haus der kleinen Forscher
Forschen mit Wasser

Wasser ist für uns allgegenwärtig: Wir trinken es, waschen uns damit, es regnet auf uns herab oder fließt in einem Fluss an uns vorbei. Wie sieht Wasser eigentlich aus, wie fühlt es sich an? Kann man Wasser auch hören, schmecken oder gar riechen? Diesen und vielen anderen Fragen gehen Sie in der Fortbildung "Forschen mit Wasser" auf den Grund, sodass beim Entdecken und Forschen all Ihre Sinne zum Einsatz kommen.
Sie lernen in einem gut ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis den pädagogischen Ansatz der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" kennen. Dabei haben Sie die Gelegenheit, mit den anderen Teilnehmenden darüber zu reflektieren, was eine gute Lernbegleitung ausmacht. Sie erfahren, wie Sie die Kinder zum Entdecken und Forschen anregen und welche Zugänge Sie dafür nutzen können. Die Fortbildung unterstützt Sie zudem darin, das Entdecken und Erforschen von Naturphänomenen im Alltag Ihrer Einrichtung umzusetzen.
Das sollten Sie mitbringen:
- Interesse am Thema "Lernbegleitung" sowie am Entdecken und Forschen mit Kindern
Das nehmen Sie mit:
- Gesteigerte Motivation und Interesse für das gemeinsame Entdecken und Forschen mit Kindern
- Kenntnisse über naturwissenschaftliche Denk- und Vorgehensweisen im Umgang mit Naturphänomenen
- Grundlegendes Fachwissen über Wasser
- Fachdidaktisches Wissen für eine gute Lernbegleitung
Fragestellungen in der Fortbildung:
- Wie kann Wasser für die Kinder mit allen Sinnen erfahrbar werden?
- Durch welche Zugänge kommen die Kinder ins Entdecken und Forschen?
- Wie kann ich die Kinder beim Entdecken und Forschen gut begleiten?
Inhalte der Fortbildung:
- Praxisideen: Entdecken und Forschen zum Thema "Wasser"
- Zugänge zum Forschen erkennen und nutzen
- Forschen mit der Methode "Forschungskreis"
- Aufgaben der Lernbegleitung
Arbeitsunterlagen:
Teilnehmende Kitas, Horte und Grundschulen erhalten in der Fortbildung kostenfrei pädagogische Materialien mit Ideen und Hintergrundinformationen für die Praxis. Das Materialpaket beinhaltet:
- Entdeckungs- und Forschungskarten für pädagogische Fach- und Lehrkräfte
- Entdeckungskarten für Kinder im Grundschulalter inkl. Tipps zur Lernbegleitung
Das könnte Sie auch interessieren:
- Broschüre 'Pädagogischer Ansatz der Stiftung "Haus der kleinen Forscher‘"
- Präsenzfortbildung "Wasser in Natur und Technik"
- Online-Kurse 'Der pädagogische Ansatz der Stiftung "Haus der kleinen Forscher"' und "Ko-konstruktive Lernbegleitung" auf www.campus.haus-der-kleinen-forscher.de
- Lernspiel für 6- bis 10-jährige Kinder "Wilmas Wasserleitungen" auf www.meine-forscherwelt.de

Konstruktiv mit Kritik umgehen - und wie?
(Fr., 08.11.2019, vhs,414)
 

Im pädagogischen Alltag ist Kritik notwendig - dennoch sind Situationen, in denen man kritisiert wird, oft nicht angenehm. Leicht kann man sich persönlich angegriffen fühlen und das Gespräch droht unsachlich zu werden. In diesem Seminar erleben die Teilnehmenden, wie das konstruktive Infragestellen von Gewohntem neue Denkansätze ermöglicht. Die Herausforderung beim Umgang mit Kritik liegt darin, zunächst gelassen zu klären, worum es tatsächlich geht. Denn berechtigte Kritik ist sachlich zu behandeln und kann auch wertvolle Impulse zur Veränderung bieten. Unberechtigte Kritik dagegen sollte klar und entschieden abgewehrt werden. Wichtig ist dabei, eine Balance zu finden zwischen eindeutigen Signalen und wertschätzendem Umgang, damit das Arbeitsklima nicht negativ beeinflusst wird.
Dieses Seminar bietet ein System zum konstruktiven Umgang mit Kritik und gleichzeitig den Freiraum zum Erproben. Daraus erwächst eine souveräne Handlungskompetenz, wenn es in Zukunft wieder "Kritik-Alarm" gibt.
In den letzten Jahren haben sich die Aufgaben von pädagogischen Fachkräften verändert und erfordern ein hohes Maß an Belastbarkeit. Zudem stehen sie als Person permanent in Beziehung mit den Kindern, Eltern und Kollegen, viele Erzieherinnen nehmen die beruflichen Herausforderungen mit nach Hause. Ziel dieser Fortbildung ist, das Bewusstsein für "Stressfallen im pädagogischen Berufsalltag" zu schärfen und konkrete Kognitions- und Handlungsalternativen zu erarbeiten.

Folgenden Themen werden wir uns zuwenden:
1. Was ist Stress und wie bemerke ich ihn frühzeitig?
2. Was kann ich tun, um Stress zu reduzieren?
3. Welche Möglichkeiten habe ich im Arbeitsalltag achtsam mit mir umzugehen?
4. Wie kann ich mit meinen Energiereserven gut haushalten?
5. Kennenlernen von Entspannungsverfahren (PMR)

Referentinnen: Stefanie Kara (Dipl.Päd.) und Tanja Daboosh (Dipl. Psychologin)

Kinder fragen nach dem Tod.....
(Mi., 13.11.2019, vhs,414)
 

Kinder erleben, dass Haustiere, (Groß-) Eltern, Geschwister oder Freunde sterben. Unterschiedlich sind ihre Erfahrungen und Vorstellungen vom Tod.
Was passiert mit mir, wenn ich tot bin ? Diese Frage wird von den Kindern gestellt und Erwachsene werden dadurch mit einem Thema konfrontiert, das in unserer Gesellschaft noch häufig tabuisiert wird. Kommt das Kind durch einen aktuellen Anlass auf die Frage nach dem Sterben zurück, reagieren die Bezugspersonen oftmals mit Hilflosigkeit.
An diesem Fortbildungstag haben Erzieher/innen und Tagespflegepersonen Gelegenheit, sich mit den kindlichen Vorstellungen vom Tod auseinanderzusetzen und wie sie sich im Alltag auf die Fragen der Kinder einlassen können.

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