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Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur und Kreativität >> Kunst und Kulturgeschichte
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Kunstgeschichte im Überblick: Das 19. Jahrhundert
(ab Di., 2.3.2021, 10.00 Uhr, vhs,332)
 

Dieser Teil des Überblicks über die europäische Kunstgeschichte behandelt das Ende des 19. Jahrhunderts mit Impressionismus, Symbolismus - und den Unikaten dazwischen (Gauguin, van Gogh, Cézanne) - bis zum Beginn der Moderne. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Einsteiger willkommen.
Keine Kurstermine in den Osterferien: 06.04. und 13.04.2021

Ordo Teutonicus - Geschichte des Deutschen Ordens - Montagsclub
(Mo., 03.05.2021, 14.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Vortrag von Thomas Huth im vhs-Montagsclub, Vorträge am Nachmittag
1199 gestattete der Papst die Umwandlung einer deutschen Spitalsgemeinschaft, die im Dienst von Kreuzfahrern und Pilgern im Heiligen Land stand, in einen Ritterorden nach Vorbild der Johanniter und Templer. Der Orden blühte rasch auf, wurde eine elitäre Adelsgemeinschaft und konzentrierte sich nachdem das Heilige Land militärisch nicht mehr zu halten war auf die sogenannte Ostkolonisation. Ende des 13. Jahrhunderts entsteht mit dem Deutschordensstaat in Preußen und im Baltikum der größte von Rittern geführte Staat in der Geschichte Europas. Legendär wurde der Orden dort vor allem als Burgenbauer, wofür die berühmte Marienburg an der Nogat bis heute Zeugnis ablegt. 1525 degradierte die Einführung der Reformation und die Umwandlung Preußens in ein weltliches Herzogtum den Deutschen Orden zu einer letztlich unbedeutenden Randnotiz im Buch der europäischen Geschichte. Von Mergentheim aus stand zwar noch ein Hoch- und Deutschmeister den verblieben meist süddeutschen Besitzungen vor, aber eine ernstzunehmende politische Größe war der Orden nicht mehr. Nach dem Umzug nach Wien und dem Zusammenbruch der Donaumonarchie wandelte sich der Deutsche Orden in einen priestergeführten Klerikalorden als der er heute noch fortbesteht.
Der Vortrag stellt die Geschichte des Ordens, seine Bedeutung für Preußen, das Baltikum und unsere heimatliche Region nebst seinen Kulturleistungen vor.
Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzzahl. 6,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de

Steinheim - ein wohl erhaltenes Ensemble aus dem Mittelalter
(Fr., 07.05.2021, 15.00 Uhr, Treffpunkt: Vor der S-Bahnstation Steinheim (Main))
 

Der Hanauer Stadtteil Steinheim, genauer gesagt Groß- oder Obersteinheim, weist eines der unverdorbensten historischen Stadtbilder des Rhein-Main-Gebiets auf. Dank bürgerlichen Engagements und gezielter städtischer Denkmalpflege konnte der Mikrokosmos einer kleinen Amtsstadt hinter hohen Wehrmauern samt Schloss und Stadtkirche bis heute bewahrt werden. Die Steinheimer sind stolz auf zahlreiche Fachwerkhäuser, die zum Teil schon aus dem 15. Jahrhundert stammen, auf den eigenwilligen Bergfried der einstigen Burg und auf die schöne Lage auf einem Basaltrücken an der Biegung des Mains.
Bei einem ausgedehnten Rundgang durch Klein- und Großsteinheim werden wir dieses Kleinod am Main kennenlernen. Vom Steinheimer Bahnhof aus besuchen wir zunächst die katholische Nikolauskirche in Klein-Steinheim, die in unmittelbarer Nachbarschaft mit der Heiligkreuzkapelle den Wallfahrern zu einem Splitter des Kreuzes Christi ein bis heute vielbesuchtes Heiligtum bietet. Auf dem Leinpfad spazieren wir dann entlang des Mains nach Groß-Steinheim. Dort sehen wir uns in der malerischen ehemaligen Judengasse um, besuchen die spätgotische Stadtkirche mit ihrem eindrucksvollen Wehrturm und werden uns der Geschichte des Schlosses mit dem Bergfried widmen.
Als Zugabe schauen wir noch in die unweit der Altstadt gelegene Filialkirche Sankt Marien. Sie ist in zweierlei Hinsicht ein ungewöhnlicher Bau, handelt es sich doch um die wohl größte Gemeindekirche, die während der Zeit des Nationalsozialismus errichtet worden ist, und der malerische Schmuck des Inneren ist das größte Fresko des 21. Jahrhunderts im Rhein-Main-Gebiet.
Gehstrecke ca. 4 km.

"Es steht ein Schloss im Maienlicht" -
(So., 09.05.2021, 15.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang Schlosskirche OF-Rumpenheim)
 

Literarische Führung der Volkshochschule mit Winfried B. Sahm
Rund um den ehemaligen landgräflichen Adelssitz in Offenbachs östlichem Vorort wird das Thema Schloss in stilistischer und inhaltlicher Vielfalt literarisch gewürdigt. Ergänzt werden die Originalvorträge beim Gang am Main und im historischen Park durch Anmerkungen zu Kultur- und Literaturgeschichte.
Treffpunkt: Eingang Schlosskirche Rumpenheim
Anmeldung erforderlich. 7,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de
Online-Vortrag in französischer Sprache

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.

Referentin: Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck "Afrikas Kampf um seine Kunst"

vhs.wissen live ist eine Kursreihe von interessanten Vorträgen, die ausschließlich aus dem Internet gestreamt werden. Das Angebot ist kostenfrei und Sie können einfach zu Hause am Vortrag teilnehmen. Eine genaue Anleitung wird Ihnen nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris statt.

Dali und das Surrealismus - Vortrag in Spanisch und Deutsch
(Do., 27.05.2021, 19.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Vortrag der Volkshochschule in Spanisch und Deutsch
Dali ist der bekannteste Vertreter des Surrealismus in Spanien. Ein "verrücktes Genie", das in seinen Gemälden die Welt des Traums und des Unbewussten zeigt. Brennende Giraffen und schmelzende Uhren waren Teil seines Repertoires. Durch seine Kunst werden wir einen Blick in diesen besonderen "Zeit und Raum" gewinnen, um die Kunst des Surrealismus besser verstehen zu können.

Dalí y el Surrealismo
Dalí el más reconocido representante del Surrealismo en España. Un genio loco que en sus pinturas mostró el mundo de los sueños y del subconsciente. Jirafas en llamas y relojes derritiéndose son parte de su repertorio artístico. A través de su arte vamos a tener un panorama de ese espacio y tiempo tan especiales y podremos entender mejor el movimiento surrealista.

Eine Anmeldung ist erforderlich.
Vortrag von Guido Holze im Kleinen Kultursalon der Volkshochschule
Musik sei eine Weltsprache, heißt es oft - so als könne jeder Mensch diese "Sprache" intuitiv verstehen. Allerdings lässt sich heute sogar zeigen, dass Gehirne ausgebildeter Musiker bei bewusster Wahrnehmung von Musik aktiver werden als die ungeschulter Hörer. Es gilt also: Wer mehr weiß, hört mehr. Vieles zum besseren Verständnis lässt sich aus der Musikgeschichte und der Tradition herleiten. Dabei zeigt sich dann, warum es auch für den Laien lohnend sein kann, etwa den Klang einer Oboe von dem einer Klarinette unterscheiden zu lernen.
Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzzahl. 7,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de
Der Musikwissenschaftler Guido Holze ist als Musikkritiker und -redakteur bei der Rhein-Main-Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig.

"Es nisten Verse in jedem Zweig" -
(So., 13.06.2021, 15.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang Stadthalle Offenbach, Waldstraße)
 

Literarische Führung der Volkshochschule mit Winfried B. Sahm
Bäume und Wälder sind in der deutschsprachigen Lyrik von jeher intensiv präsent. Eine variantenreiche Auswahl einschlägiger Gedichte wird auf dem Weg durch Offenbachs Stadtwald vorgetragen und kommentiert. Visuelle Eindrücke der realen Waldszenerie und poetische Imagination der Verse changieren dabei zwischen gegenseitiger Ergänzung und Kontrastierung.
Anmeldung erforderlich. 7,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de

Musik aktiv hören (3): Das Gehörte bewerten - Kleiner Kultursalon vhs
(Di., 15.06.2021, 19.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Schön sei es gewesen. Diese üblichste aller Aussagen nach klassischen Konzerten ist zwar auch schon eine Bewertung. Warum es aber so schön oder was an diesem oder jenen Stück so toll gewesen sei, wissen viele doch nicht genau zu sagen. Welche Kriterien für eine präzisere und gerechtere Einordnung gibt es? Worauf kann man achten? Die emotionale Seite soll dabei gar nicht zu kurz kommen und am Ende vielmehr deutlich werden: Jeder aufgeschlossene und leidlich informierte Konzertbesucher kann zu einem begründeten Urteil finden.
Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzzahl. 7,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de
Der Musikwissenschaftler Guido Holze ist als Musikkritiker und -redakteur bei der Rhein-Main-Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig.

Selbstporträt und Selfie - Vortrag in Spanisch und Deutsch
(Do., 24.06.2021, 19.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Vortrag der Volkshochschule in Spanisch und Deutsch
Selbstporträt und Selfie
Seit der Renaissance empfand sich der Mensch zunehmend als Einzelwesen und im Falle von Künstlern, insbesondere von Malern, bestätigte das Selbstporträt die Verwandlung des Künstlers als Individuum. Selbstbildnisse von Malern wie Albrecht Dürer, Michelangelo Buanarotti, Diego Velázquez, Vincent van Gogh, Otto Dix, Salvador Dalí, Frida Kahlo oder Andy Warhol, zeigen nicht nur das persönliche Leben dieser Künstler, sondern auch ihre Verbindung zu dem historischen Moment, in dem sie lebten. In der heutigen Zeit haben Selfies die Selbstporträts ersetzt und sind ein getreues Abbild unserer Gesellschaft.

Autorretrato y Selfie.
A partir del Renacimiento, el hombre se sintió cada vez más como un ser individual y en el caso de los artistas, especialmente los pintores, el autorretrato confirmó la transformación del artista como individuo. Los autorretratos de pintores como Alberto Durero, Miguel Ángel Buonarotti, Diego Velázquez, Vincent van Gogh, Otto Dix, Salvador Dalí, Frida Kahlo o Andy Warhol, muestran no sólo la vida personal de estos artistas, sino también su conexión con el momento histórico en el que vivieron. En la época actual, los selfiess han reemplazado a los autorretratos y son un fiel reflejo de nuestra sociedad.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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