Sprungmarken
Suche
Suche

Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur und Kreativität >> Kunst und Kulturgeschichte
Seite 1 von 3

Frankfurter Altstadt: "Das Neue stürzt und altes Leben blüht aus den Ruinen"
(Sa., 27.07.2019, Treffp: Haupteingang Paulskirche, Turmfront, Paulsplatz 60311 Ffm.)
 

So nennt die Giebelinschrift des neuen Glauburger Hofes in der Braubachstraße das Motto, das in einem Satz das Ziel des "Wiederaufbaus" der Frankfurter Altstadt zusammenfasst. Jahrelang wurde das Für und Wider dieses Projekts in den Medien und der Öffentlichkeit diskutiert, Ende September wurde dann festlich eingeweiht, was höchst unterschiedliche Meinungen provoziert hat. Ist hier ein "Disneyland" für Touristen entstanden oder hat das vom Krieg zerstörte und vom Wiederaufbau entseelte alte Frankfurt sein Herz zurückerhalten? Architektur für Selfies oder gebaute Kritik an modernem Städtebau?
Bei einem Rundgang durch das Areal zwischen Dom und Römer werden wir uns der Architektur des neu-alten Frankfurt und den Geschichten, die zu diesen Häusern gehören widmen.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: Tel. 069 / 8065-3141

Offenbachs Zweite Ebene: Ende einer Utopie - Tage der Industriekultur
(Sa., 10.08.2019, Treffp.: Volkshochschule vhs Haupteingang, Berlinerstraße 77, OF)
 

Ab Mitte der 1960er Jahre prägte die Offenbacher Innenstadt die sog. Zweite Ebene mit (heute rückgebauten) Fußgängerbrücken. Modernde Baustoffe ermöglichten das Stadtbaukonzept einer autogerechten Stadt mit Fußgängerzonen auf engem Raum zu kombinieren. Vhs-Dozentin Christina Uslular-Thiele zeigt ein zeitgenössisches Planungsmodell aus Plexiglas, das nur zum Teil verwirklicht wurde und führt zu den beiden verbliebenen Solitären mit Bedeutung für die Architektur um 1970: Rathaus und N+M-Gebäude.
Keine Anmeldung erforderlich, Entgelt wird am Treffpunkt bezahlt.

Baukultur und Produktwerbung: Fabrikfassaden um 1910 in Offenbach am Main
(Sa., 10.08.2019, Treffp.: Ecke Berliner Str./Ludwigstr., S-Bahn-Ausgang Ledermuseum)
 

Um 1910 wollten einige Offenbacher Lederwarenfabrikanten nicht mehr in Hinterhofwerkstätten produzieren, sondern mit Neubauten im Stadtbild sichtbar werden. Diese sollten dem Anspruch von "Industriekultur" und Qualitätsarbeit entsprechen, wie dies der Werkbund forderte. Man wählte Architekturformen des Neuklassizismus und des späten Jugendstils. Vhs-Dozentin Christina Uslular-Thiele führt zu den Fassaden, die bis heute das Stadtbild bereichern und zeigt eine neu genutzte Hinterhoffabrik.
Keine Anmeldung erforderlich, Entgelt wird am Treffpunkt bezahlt.

Schiele! Eros am Abgrund - Kleiner Kultursalon
(Di., 03.09.2019, vhs,110 Saal)
 

Egon Schieles Kunst erschüttert. Er wird zum herausragenden Provokateur der Moderne. Seine Einblicke in menschliche Seelenschluchten haben ihn weltberühmt gemacht. Unnachahmliche Rendezvous zwischen Eros, Angst und Tod fesseln uns bis heute. In welchem Umfeld entsteht diese megapolare Kunst und was macht sie hochaktuell? Erleben Sie zum 101. Todestag des Ausnahmekünstlers einen atemberaubenden Abend, der Sie berühren wird.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn

Kunstgeschichte im Überblick
(ab Di., 10.9., 10.00 Uhr, vhs,332)
 

Was vom 19. Jahrhundert übrig blieb. In diesem Überblick über die europäische Kunstgeschichte geht es um die künstlerischen Bewegungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wie Realismus, Impressionismus, Symbolismus samt der Unikate dazwischen (Gauguin, van Gogh, Cézanne) bis zum Beginn der Moderne. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Am 01.10. uns 08.10.2019 (Herbstferien) finden keine Kurstermine statt.
Der Deutsch-Französische Stammtisch e.V./Club Franco-Allemand bietet einmal im Monat in der vhs, in einem angenehmen Ambiente, eine deutsch-französische Veranstaltung an: Vorträge zu Kultur, Literatur und Aktuellem, Schwätzabende, wo in Französisch über alles und nichts gesprochen wird, Weinproben und vieles mehr. Jeder ist herzlich willkommen. Näheres entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Aushang, oder informieren Sie sich bei Heide Uhl. Wir freuen uns auf Sie. Deutsch-Französischer Stammtisch e.V., Club Franco-Allemand,
c/o Heide Uhl, Telefon: 069 891413. Kurzfristige Terminänderungen bleiben vorbehalten.
Die Arbeit "Where are you from?" entstand im Jahr 2004 anlässlich des Jubiläums: Offenbach - 50 Jahre Großstadt.
In Offenbach leben Menschen aus mehr als 150 Nationen und prägen das Leben in dieser Stadt. Das brachte die Offenbacher Künstlerin Agnes Stockmann auf die Idee, diesen unterschiedlichen Kulturen einen ornamentalen Ausdruck zu verleihen. Als sich ihr Projekt herumsprach, wurden ihr viele ornamentale Stoffe gebracht und dazu häufig Geschichten erzählt. So wurde daraus über die Zeit eine echte, im Beuys´schen Sinne, "soziale Plastik".
Das Gesamtkunstwerk besteht aus 100 mit ganz verschiedenen Ornamenten bezogenen "Kissen" und hat eine Größe von 3,60 x0,90 cm.

Es wird nun von der Künstlerin Agnes Stockmann der Volkshochschule Offenbach anlässlich deren 100-jährigen Jubiläums als Dauerleihgabe übergeben. In der Volkshochschule findet es seinen Platz im Foyer des Bereichs Deutsch als Fremdsprache, wo sich regelmäßig Menschen aus einer großen Zahl an Ländern dieser Welt aufhalten.
Die Künstlerin wird den hochinteressanten Entstehungsprozess erläutern und mit vhs-Leiterin Dr. Gabriele Botte und den Anwesenden ins Gespräch kommen über das Werk, seine Anmutung und Ausstrahlung.

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung unter der Telefonnummer 069 8065-31 56 oder per E-Mail an karin.luedtke@offenbach.de.

"In fuffzig Johr sinn mer all Derke" - Datterich in Offenbach
(Sa., 28.09.2019, Treffpunkt: Französisch-reformierte Kirche, Herrnstraße)
 

Joseph Offenbach, der seine Heimatstadt zum Künstlernamen wählte, war einer der besten Datterich-Darsteller aller Zeiten. Grund genug, Niebergalls Darmstädter Lokalposse von 1841 auch einmal auf Offenbacher Wegen in Ausschnitten zu Gehör zu bringen. Die Originaltexte werden mit historischen und literaturgeschichtlichen Anmerkungen versehen.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn
Geboren 1819 in Köln als Sohn eines aus Offenbach am Main stammenden Synagogenkantors und gestorben 1880 in Paris als einer der erfolgreichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts: Jacques Offenbach setzte entscheidende Impulse für das gesamte europäische Musik- und Theaterleben. Sein Schaffen - hunderte international erfolgreiche Operetten, Opéra-comiques und Opern, aber auch Schauspielmusiken, Kammermusik und Lieder - kann als Synthese europäischer, insbesondere deutscher und französischer musikalischer Traditionen verstanden werden.
2019 jährt sich der 200. Geburtstag des Komponisten - Anlass für Köln und Paris, aber auch viele andere Orte weltweit, ihn gebührend zu feiern. Der deutsch-französische Musikwissenschaftler Ralf-Olivier Schwarz, der an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main forscht, hat eine Biographie verfasst zum "Erfinder der Operette" und zum Schöpfer von "Hoffmanns Erzählungen" ("Jacques Offenbach. Ein europäisches Porträt", Böhlau Verlag: Köln / Wien 2018). Er wird anhand von Originaldokumenten und in Wort, Ton und Bild den vielleicht bekanntesten Komponisten vorstellen, dessen Wurzeln in Offenbach am Main liegen.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn.

Kunstwege nach Westfalen - Studienreise mit dem Bus
(ab Do., 10.10., 8.00 Uhr, Abfahrt: 08:00 Uhr Busbahnhof Bismarckstraße Offenbach)
 

Kunsthalle Bielefeld, Rijksmuseum Twenthe in Enschede (NL), rock'n'popmuseum in Gronau, Picasso Museum in Münster, Änderungen bleiben vorbehalten. Unterkunft in Versmold.
Doppelzimmer-Entgelt p. Person 317,00 Euro, Einzelzimmer-Entgelt 367,00 Euro, Anzahlung bei Anmeldung 50,00 Euro.
Die detaillierte Reisebeschreibung mit Anmeldeformular kann unter Tel. 069 8065-3156 oder
E-Mail: karin.luedtke@offenbach.de angefordert werden.

Seite 1 von 3