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Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur und Kreativität >> Kunst und Kulturgeschichte
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Schiele! Eros am Abgrund - Kleiner Kultursalon
(Di., 03.09.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Egon Schieles Kunst erschüttert. Er wird zum herausragenden Provokateur der Moderne. Seine Einblicke in menschliche Seelenschluchten haben ihn weltberühmt gemacht. Unnachahmliche Rendezvous zwischen Eros, Angst und Tod fesseln uns bis heute. In welchem Umfeld entsteht diese megapolare Kunst und was macht sie hochaktuell? Erleben Sie zum 101. Todestag des Ausnahmekünstlers einen atemberaubenden Abend, der Sie berühren wird.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn

Kunstgeschichte im Überblick
(ab Di., 10.9.2019, 10.00 Uhr, vhs,332)
 

Was vom 19. Jahrhundert übrig blieb. In diesem Überblick über die europäische Kunstgeschichte geht es um die künstlerischen Bewegungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wie Realismus, Impressionismus, Symbolismus samt der Unikate dazwischen (Gauguin, van Gogh, Cézanne) bis zum Beginn der Moderne. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Am 01.10. uns 08.10.2019 (Herbstferien) finden keine Kurstermine statt.

Deutsch-Französischer Stammtisch e.V./Club Franco-Allemand
(Do., 12.09.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Der Deutsch-Französische Stammtisch e.V./Club Franco-Allemand bietet einmal im Monat in der vhs, in einem angenehmen Ambiente, eine deutsch-französische Veranstaltung an: Vorträge zu Kultur, Literatur und Aktuellem, Schwätzabende, wo in Französisch über alles und nichts gesprochen wird, Weinproben und vieles mehr. Jeder ist herzlich willkommen. Näheres entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Aushang, oder informieren Sie sich bei Heide Uhl. Wir freuen uns auf Sie. Deutsch-Französischer Stammtisch e.V., Club Franco-Allemand,
c/o Heide Uhl, Telefon: 069 891413. Kurzfristige Terminänderungen bleiben vorbehalten.

Übergabe und Vorstellung des Kunstobjekts "Where are you from?
(Fr., 13.09.2019, 17.00 Uhr, vhs,Foyer - E West)
 

Die Arbeit "Where are you from?" entstand im Jahr 2004 anlässlich des Jubiläums: Offenbach - 50 Jahre Großstadt.
In Offenbach leben Menschen aus mehr als 150 Nationen und prägen das Leben in dieser Stadt. Das brachte die Offenbacher Künstlerin Agnes Stockmann auf die Idee, diesen unterschiedlichen Kulturen einen ornamentalen Ausdruck zu verleihen. Als sich ihr Projekt herumsprach, wurden ihr viele ornamentale Stoffe gebracht und dazu häufig Geschichten erzählt. So wurde daraus über die Zeit eine echte, im Beuys´schen Sinne, "soziale Plastik".
Das Gesamtkunstwerk besteht aus 100 mit ganz verschiedenen Ornamenten bezogenen "Kissen" und hat eine Größe von 3,60 x0,90 cm.

Es wird nun von der Künstlerin Agnes Stockmann der Volkshochschule Offenbach anlässlich deren 100-jährigen Jubiläums als Dauerleihgabe übergeben. In der Volkshochschule findet es seinen Platz im Foyer des Bereichs Deutsch als Fremdsprache, wo sich regelmäßig Menschen aus einer großen Zahl an Ländern dieser Welt aufhalten.
Die Künstlerin wird den hochinteressanten Entstehungsprozess erläutern und mit vhs-Leiterin Dr. Gabriele Botte und den Anwesenden ins Gespräch kommen über das Werk, seine Anmutung und Ausstrahlung.

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung unter der Telefonnummer 069 8065-31 56 oder per E-Mail an karin.luedtke@offenbach.de.

"In fuffzig Johr sinn mer all Derke" - Datterich in Offenbach
(Sa., 28.09.2019, 15.00 Uhr, Treffpunkt: Französisch-reformierte Kirche, Herrnstraße)
 

Joseph Offenbach, der seine Heimatstadt zum Künstlernamen wählte, war einer der besten Datterich-Darsteller aller Zeiten. Grund genug, Niebergalls Darmstädter Lokalposse von 1841 auch einmal auf Offenbacher Wegen in Ausschnitten zu Gehör zu bringen. Die Originaltexte werden mit historischen und literaturgeschichtlichen Anmerkungen versehen.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn
Geboren 1819 in Köln als Sohn eines aus Offenbach am Main stammenden Synagogenkantors und gestorben 1880 in Paris als einer der erfolgreichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts: Jacques Offenbach setzte entscheidende Impulse für das gesamte europäische Musik- und Theaterleben. Sein Schaffen - hunderte international erfolgreiche Operetten, Opéra-comiques und Opern, aber auch Schauspielmusiken, Kammermusik und Lieder - kann als Synthese europäischer, insbesondere deutscher und französischer musikalischer Traditionen verstanden werden.
2019 jährt sich der 200. Geburtstag des Komponisten - Anlass für Köln und Paris, aber auch viele andere Orte weltweit, ihn gebührend zu feiern. Der deutsch-französische Musikwissenschaftler Ralf-Olivier Schwarz, der an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main forscht, hat eine Biographie verfasst zum "Erfinder der Operette" und zum Schöpfer von "Hoffmanns Erzählungen" ("Jacques Offenbach. Ein europäisches Porträt", Böhlau Verlag: Köln / Wien 2018). Er wird anhand von Originaldokumenten und in Wort, Ton und Bild den vielleicht bekanntesten Komponisten vorstellen, dessen Wurzeln in Offenbach am Main liegen.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn.

Kunstwege nach Westfalen - Studienreise mit dem Bus
(ab Do., 10.10.2019, 8.00 Uhr, Abfahrt: 08:00 Uhr Busbahnhof Bismarckstraße Offenbach)
 

Kunsthalle Bielefeld, Rijksmuseum Twenthe in Enschede (NL), rock'n'popmuseum in Gronau, Picasso Museum in Münster, Änderungen bleiben vorbehalten. Unterkunft in Versmold.
Doppelzimmer-Entgelt p. Person 317,00 Euro, Einzelzimmer-Entgelt 367,00 Euro, Anzahlung bei Anmeldung 50,00 Euro.
Die detaillierte Reisebeschreibung mit Anmeldeformular kann unter Tel. 069 8065-3156 oder
E-Mail: karin.luedtke@offenbach.de angefordert werden.

Deutsch-Französischer Stammtisch e.V./Club Franco-Allemand
(Mo., 21.10.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Der Deutsch-Französische Stammtisch e.V./Club Franco-Allemand bietet einmal im Monat in der vhs, in einem angenehmen Ambiente, eine deutsch-französische Veranstaltung an: Vorträge zu Kultur, Literatur und Aktuellem, Schwätzabende, wo in Französisch über alles und nichts gesprochen wird, Weinproben und vieles mehr. Jeder ist herzlich willkommen. Näheres entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Aushang, oder informieren Sie sich bei Heide Uhl. Wir freuen uns auf Sie. Deutsch-Französischer Stammtisch e.V., Club Franco-Allemand,
c/o Heide Uhl, Telefon: 069 891413. Kurzfristige Terminänderungen bleiben vorbehalten.

Bauhaus-Frauen - Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design
(Mi., 23.10.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

"Und nun tanzen Sie die Farbe Blau!" (Gertrud Grunow)

Lesung und Gespräch mit Dr. Ulrike Müller, Weimar
Veranstaltung der Volkshochschule und des Frauenbüros Offenbach

Das Jahr 1919 war in vielerlei Hinsicht ein Jahr des Aufbruchs - auch und gerade für Frauen.
Vor 100 Jahren nahmen erstmals in Deutschland Frauen als Wählerinnen und Gewählte an der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung vom 19. Januar 1919 teil.
Im gleichen Jahr erhielt die Weiterbildung eine gesetzliche Verankerung in der Weimarer Verfassung, was die Gründung der Volkshochschulen zur Folge hatte. So feiert die Volkshochschule Offenbach in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen als Bildungsinstitution, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich ist und ihnen Chancen und Teilhabe eröffnet.
1919 ist auch das Gründungsjahr der Design- und Kunstschule "Staatliches Bauhaus in Weimar". Ziel des Gründers Walter Gropius war es, Kunst und Handwerk zu verbinden und Studierenden unabhängig von Schulabschluss, Geschlecht und Staatszugehörigkeit eine individuelle Entfaltung ihrer gestalterischen Talente zu ermöglichen.
Diese Jubiläen nehmen das Frauenbüro und die Volkshochschule der Stadt Offenbach am Main zum Anlass, einen Blick auf die Künstlerinnen und Gestalterinnen des Bauhauses zu werfen.
Denn zum 100. Gründungsjahr des Bauhauses treten immer öfter neben die Namen bekannter Meister wie Walter Gropius, Paul Klee oder Lyonel Feininger auch Namen von Bauhaus-Gestalterinnen wie Marianne Brandt, Gunta Stölzl, Anni Albers oder Alma Buscher. Aber weil der Beitrag der Bauhaus-Frauen zur Entwicklung der Moderne in Kunst und Design lange Jahre ignoriert wurde, fehlen dennoch bis heute die schöpferischen Leistungen, Arbeiten und Namen weiterer bedeutender Künstlerinnen und ein großer Teil faszinierender weiblicher Innovationen und Visionen der Epoche im Gedächtnis der Öffentlichkeit.
Wer kennt bis jetzt Gertrud Grunow, Otti Berger, Lou Scheper oder Lucia Moholy, ihre Ideen und ihre Werke?

Dr. Ulrike Müller, Autorin des Buches "Bauhaus-Frauen", ist ausgebildete Literaturwissenschaftlerin und Musikerin und widmet ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, Referentin und Reiseleiterin (Weimar weiblich) seit rund drei Jahrzehnten den Frauen in der Kulturgeschichte.
Sie gibt zunächst Einblicke in die Voraussetzungen und die Situation der Frauen am Bauhaus und ihre Bedeutung für die Moderne. Anschließend stellt sie, lesend und erzählend, einige Lehrerinnen und Schülerinnen vor, u.a. aus den Bereichen Pädagogik, Weberei, Innenarchitektur und Fotografie. Dabei folgt sie den Lebens- und Arbeitsbiografien von den Anfängen am Weimarer Bauhaus bis in die Zeit des Nationalsozialismus, der für viele Frauen Exil, für andere komplettes Verstummen und für einige auch ihren gewaltsamen Tod bedeutete.
Die, die überlebten, wirkten, vielfach in Ländern wie der Schweiz oder den USA, oft bis ins hohe Alter als Künstlerinnen und Gestalterinnen weiter.
Im Anschluss an die Lesung kommt Ulrike Müller gern mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Leopoldo Richter, deutscher Wissenschaftler und Künstler in Kolumbien
Geflohene Künstler, Architekten, Wissenschaftler und Intellektuelle gaben Kolumbien einen wichtigen kulturellen Impuls vor dem Zweiten Weltkrieg. Der deutsche Leopold Richter gehört zu dieser Gruppe. Er verließ Deutschland wegen "politisch schwieriger Zeiten". Wie damals Alexander von Humboldt am Anfang des 19. Jahrhunderts, reiste Richter nach Südamerika und auch ihn verzauberten die immensen Wälder und die Vielfalt an exotischen Pflanzen, Tieren und Insekten. Nach einem Aufenthalt in Brasilien, zog er 1935 nach Kolumbien und trat als wissenschaftlicher Forscher der Universidad Nacional de Colombia bei. In seiner neuen Heimat erwachte sein Interesse für indigene Völker und deren Kulturen. In Kolumbien wurde aus Leopold, Leopoldo, Forscher und Künstler, der nicht nur malte, sondern auch hervorragende Keramikarbeiten schaffte. Mehr über diesen Künstler und seine Werke erfahren Sie bei diesem Vortrag.

Leopoldo Richter, científico y artista alemán en Colombia
Artistas, arquitectos, científicos e intelectuales huídos de Alemania dieron a Colombia un importante impulso antes de la Segunda Guerra Mundial. El alemán Leopoldo Richter pertenece a este grupo. Él abandona Alemania por "difíciles tiempos políticos". Al igual que Alexander von Humboldt a comienzos del siglo 19, viajó Richter a Sudamérica y aél también lo embrujaron los inmensos bosques y la gran variedad de plantas exóticas, animales e insectos.Después de una estadía en Brasil, se trasladó en 1935 a Colombia y trabajó como científico investigador en la Universidad Nacional de Colombia. En su nueva patria se despertó su interés por los pueblos indígenas y sus culturas. En Colombia Leopold, cambió su nombre al de Leopoldo, un investigador y artista que no solo pintó sino que también creó magníficas obras en cerámica. Más sobre este artista y sus obras puede saber durante esta charla.

Keine Anmeldung notwendig, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn.

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