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Kursangebote >> Kursbereiche >> Mensch und Gesellschaft >> Geschichte und Zeitgeschichte
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Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel
(ab Mo., 31.8.2020, 8.00 Uhr, vhs,Foyer - Cafeteria)
 

Eine Ausstellung zur Geschichte der deutschen Einheit.
Konzeption und Text: Stefan Wolle. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.
Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf 30 Jahre deutsche Einheit. Im Zentrum stehen dabei die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Die Schau thematisiert auf 23 Tafeln mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus.
Die Ausstellung kann montags bis freitags von 08:00 bis 21:30 Uhr besucht werden.
Online-Vortrag von Mario Becker M.A., Archäologe,
Der Vortrag findet Online in einem Livestream statt. Die angemeldeten Personen erhalten rechtzeitig einen link und können sich zuschalten lassen. Der Livestream ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Felsenstadt Petra ist ein Weltwunder! Die Ruinenstätte des UNESCO-Welterbes im heutigen Jordanien war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wer einmal die Felsenstadt besucht hat, wird die Eindrücke von dort nie mehr vergessen. Es sind nicht nur die zahlreichen Felsgräber, auch das aus dem Fels herausgearbeitete Theater, das Stadtzentrum mit seinem Tempelareal und die Opferplätze in luftiger Höhe beeindrucken noch heute. Der Vortrag zeigt die wichtigsten, eindrucksvollsten Baureste und erläutert die Geschichte der weltberühmten Ruinenstätte.
Nach Anmeldung bei der vhs Offenbach erhalten Teilnehmer einen link für den Livestream. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de
Vortrag von Vicente Such-Garcia, Historiker, im vhs-Montagsclub, Vorträge am Nachmittag
Bismarck gelingt es mit Geheim-Diplomatie und Realpolitik das Französische Kaiserreich von Napoleon III. zu besiegen. Die nationale Begeisterung der Deutschen mündet in die Gründung des Deutschen Reichs und beschleunigt die Industrialisierung des Rhein-Main-Gebietes. An Beispielen wie Rüsselsheim, Frankfurt und Offenbach lässt sich dieser Strukturwandel verfolgen. Endgültig setzen sich zwei Grundbedingungen einer modernen Gesellschaft durch, der nationale Binnenmarkt und das industrielle Wachstum.
Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzzahl. 6,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de

Die historische Bedeutung von Weltumseglungen - Montagsclub
(Mo., 08.02.2021, 14.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Vortrag von Vicente Such-Garcia
Mit Magellan und Elcano gelang 1519 - 1521 die erste Weltumseglung von Europa aus. Obwohl nur 19 Menschen die Fahrt überlebten, konnte bewiesen werden, dass die Erde rund ist und alle Erdteile maritim erreichbar sind. Weiterhin wurde auch die Welt in ein spanisches und ein portugiesisches Kolonialreich durch den Vertrag von Tordesillas im Jahr 1494 bestätigt. Die zweite Erdumsegelung durch Drake (1577-80), diente dazu das iberische Monopol zu durchbrechen. Die wissenschaftlichen Seereisen von James Cook (1768-79) relativierte den vermuteten Südkontinent Australien und begründete die maritime Vorherrschaft des Britischen Empire bis zur Konferenz von Washington 1921/22.

Rassismus in den USA - Online-Vortrag
(Mo., 22.02.2021, 19.30 Uhr, vhs,online)
 

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet.

Referent: Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763 - 1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg)

vhs.wissen live ist eine Kursreihe von interessanten Vorträgen, die ausschließlich aus dem Internet gestreamt werden. Das Angebot ist kostenfrei und Sie können einfach zu Hause am Vortrag teilnehmen. Eine genaue Anleitung wird Ihnen nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Die Kultur ist einer der großen Verlierer der Pandemie. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater - vieles musste abgesagt werden oder fand nur mit ganz wenigen Besuchern statt. Musiker, Schauspieler und viele andere Künstler bangen um ihre Existenz. Die grundsätzliche Frage lautet: Wie geht die Gesellschaft in der Krise mit der Kultur um. Die große Sorge lautet, dass in der Pandemie ein Gutteil der kulturellen Substanz verloren geht. Über diese Fragen diskutieren die beiden SZ-Journalisten Alexander Gorkow und Laura Hertreiter. Beide leiten das Ressort Kultur und Medien.

vhs.wissen live ist eine Kursreihe von interessanten Vorträgen, die ausschließlich aus dem Internet gestreamt werden. Das Angebot ist kostenfrei und Sie können einfach zu Hause am Vortrag teilnehmen. Eine genaue Anleitung wird Ihnen nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Vortrag von Mario Becker M.A., Archäologe, im Kleinen Kultursalon der Volkshochschule
Das exakte Datum lag wohl im Herbst des Jahres 79 n.Chr. Der überraschende Ausbruch des Vesuv versetzte ganz Süditalien in Angst und Schrecken. Die Folgen waren verheerend: Mehrere Städte im Golf von Neapel waren schwer getroffen, Pompeji und Herculaneum verschwanden von der Landkarte. Wir verdanken Plinius dem Älteren und seinem Neffen einen relativ ausführlichen Bericht von den Geschehnissen, seit rund 300 Jahren erforscht man die archäologischen Stätten. Der bildreiche und spannende Vortrag zeigt die Rekonstruktion von Pompeji sowie die wichtigsten Ausgrabungsbefunde und Funde. Besonderes Augenmerk wird auch auf die zahlreichen Fundstücke gelenkt, die sich heute fast ausnahmslos im Archäologischen Nationalmuseum von Neapel befinden.
Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzzahl. 7,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de

Friedensprojekt Europa? - Online-Vortrag
(Do., 04.03.2021, 19.30 Uhr, vhs,online)
 

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben? Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.

Referent: Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

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Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Spuren der nationalsozialistischen Zeit - eine Stadterkundung
(So., 21.03.2021, 14.00 Uhr, Abfahrt vor Sheraton-Hotel am Büsing Palais, Berliner Straße 111)
 

Bei dieser Stadtrundfahrt der Offenbacher Geschichtswerkstatt und vhs Offenbach werden mit dem Bus Orte in Offenbach angefahren, die 1933 bis 1945 während des Naziregimes eine Rolle gespielt haben.
Wir informieren Sie während der ca. 2 1/2-stündigen Fahrt über Plätze und Gebäude,
- wo die Gestapo ihre Gegnerinnen und Gegner einsperrte und verhörte,
- wo die SS und ihre Helferinnen und Helfer die Synagoge und die Geschäfte der jüdischen Bevölkerung in Brand steckten,
- wo in Offenbach auf Scheiterhaufen Bücher und Bilder verbrannt wurden,
- wo Zwangssterilisation von Offenbacher Frauen und Männern vorgenommen wurden,
- wo sich die Organisationen befanden, mit denen Menschen versuchten, Widerstand zu leisten,
- wo die Opfer des Naziterrors beerdigt wurden und wo man ihrer z.B. mit 'Stolpersteinen' gedenkt,
- wo und welches die Betriebe waren, in denen Menschen aus Russland, Polen, Italien und anderen Ländern Zwangsarbeit leisten mussten.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Doping und Schattenwirtschaft statt olympischer Idee - Online-Vortrag
(Di., 23.03.2021, 19.30 Uhr, vhs,online)
 

Doping und Schattenwirtschaft statt olympischer Idee: Wie krank ist der Sport?
Online-Vortrag

Es hört einfach nicht auf: Immer wieder werden Sportler beim Dopen erwischt, in nicht wenigen Ländern wird der Betrug staatlich organisiert, um mit Titeln und Medaillen zu glänzen. Bei der Vergabe von prestigeprächtigen Großereignissen von Weltmeisterschaften im Fußball bis hin zu den Olympischen Spielen wird getrickst und sogar geschmiert. Hinzu kommen kommerzielle Auswüchse wie die mögliche Gründung einer europäischen Superliga im Fußball, in der die reichsten Vereine unter sich blieben. Die Corona-Pandemie vertieft die Spaltung zwischen armen und reichen Vereinen und Verbänden wahrscheinlich noch.

Referenten:
Claudio Catuogno ist stellvertretender Ressortleiter Sport der Süddeutschen Zeitung.
Thomas Kistner berichtet seit langem von den Olympischen Spielen und den Welt- und Europameisterschaften im Fußball für die SZ. Er war 2006 "Sportjournalist" des Jahres

vhs.wissen live ist eine Kursreihe von interessanten Vorträgen, die ausschließlich aus dem Internet gestreamt werden. Das Angebot ist kostenfrei und Sie können einfach zu Hause am Vortrag teilnehmen. Eine genaue Anleitung wird Ihnen nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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