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Kursangebote >> Kursbereiche >> Mensch und Gesellschaft >> Geschichte und Zeitgeschichte
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Ausstellung "Alle Menschen" - Menschenrechte
(ab Mo., 3.2.2020, 8.00 Uhr, vhs,Foyer - Cafeteria)
 

Ausstellung an der Volkshochschule
In Kooperation mit AMNESTY INTERNATIONAL Deutschland e. V.
Vor 71 Jahren entstand ein Text, der seine Kraft bis heute entfaltet. Die Vereinten Nationen verabschiedeten am 10. Dezember 1948 die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" - 30 Artikel, die das Bild einer Welt skizzieren, in der alle frei und friedlich miteinander leben können. Es ist nicht so, als wäre nach 1948 schlagartig alles besser geworden. Die Geschichte der Menschenrechte ist auch die Geschichte ihrer Missachtung. Fortschritt kommt in Wellen, er ist nicht linear. Die Amnesty-Ausstellung blickt auf Meilensteine und Rückschläge, und erinnert auch daran, von welchen Rechten viele von uns tagtäglich Gebrauch machen.
Die Ausstellung kann montags bis freitags von 08:00 bis 21:30 Uhr, von Februar bis Juni 2020 besucht werden.

Demokratie - Eine gefährdete Lebensform
(Mo., 09.03.2020, 18.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Vortrag und anschließendes Gespräch
Eine Veranstaltung der Volkshochschule in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft ARBEIT UND LEBEN
Nicht erst seit den jüngsten Ereignissen in Thüringen wird deutlich, dass die liberale Demokratie in einer Krise steckt. Die Unzufriedenheit mit der repräsentativen Demokratie hat mittlerweile die Breite der Bevölkerung erreicht. Was aber benötigt die Demokratie zum Überleben, worauf ist sie angewiesen?

Zu diesem aktuellen Thema ist jüngst im Campus Verlag ein Buch mit dem Titel „Demokratie - Eine gefährdete Lebensform“ erschienen. Der Autor, Professor Till van Rahden, ist Historiker und lehrt Deutschland- und Europastudien an der Université de Montréal in Kanada.
Er wird an diesem Abend seine Positionen, die er an unterschiedlichen Facetten der deutschen Nachkriegsgeschichte illustriert, vortragen:
Statt den Niedergang der Demokratie zu beklagen, gilt es nach van Rahden, unser Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Demokratie der Pflege bedarf. „Demokratie erschöpft sich nicht im Gang zur Wahlurne oder in Parlamentsdebatten. Sie ist auch eine Lebensform. Wollen wir mehr sein als unbeholfene Demokraten, müssen wir die Räume ausbauen, die es uns im Alltag ermöglichen, Gleichheit wie Freiheit zu erleben und demokratische Tugenden einzuüben.“

Öffentlichen Orten kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Denn Demokratie erfahre man auch im Park und in der Bibliothek, im Kindergarten und auf dem Spielplatz – oder auch dem im Juni 1992 geschlossenen Offenbacher Parkbad. Damit wird schließlich auch ein lokaler Bezug geschaffen, an dessen Beispiel der Referent den Verlust der öffentlichen Orte als Verlust gelebter Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger anschaulich macht.

In der sich anschließenden Diskussion über den Vortrag und dessen Thesen, wird es auch darum gehen, welche Chancen der Blick auf die Demokratie als Lebensform konkret für eine Stadt wie Offenbach eröffnen könnte.

Zu diesem Gespräch und vor allem die daraus für Offenbach resultierenden Schlüsse steht der mit der Offenbacher Situation und Stadtentwicklung bestens vertraute Leiter des Amtes für Arbeitsförderung, Statistik und Integration, Leiter des Projekts „Soziale Stadt“ und Geschäftsführer der MainArbeit, Dr. Matthias Schulze-Böing, zur Verfügung. Die Moderation übernimmt die Leiterin der Volkshochschule, Dr. Gabriele Botte.

... und alle haben was mitgebracht. Stadtspaziergang
(So., 21.06.2020, 14.00 Uhr, Stand der Geschichtswerkstatt / Herrnstraße)
 

Führung
Eine Veranstaltung der Volkshochschule in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Offenbach
Stadtspaziergang durch 450 Jahre Migrationsgeschichte in Offenbach
Ohne Zuwanderung wäre Offenbach nie eine Großstadt geworden. Und ohne deren kulturelle und kulinarische Mitbringsel erst recht nicht. Einigen der Einwanderergruppen wollen wir uns bei diesem Spaziergang nähern. Ein kleiner Imbiss mit Blick auf Istanbul ist dabei vorgesehen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Offenbach.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Radtour entlang der Waldroute
(Sa., 05.09.2020, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Helene-Meyer-Straße Ecke Isenburgring)
 

Die 22 Kilometer lange Waldroute führt vom Frankfurter Stadtwald im Westen, vorbei am Buchrainweiher, durch den Offenbacher Stadtwald und die Bieberer Feldlandschaft im Süden bis zur Käsmühle und dem Lohwald im Osten. Anhand von 25 Stationen entlang des Weges werden naturkundliche Besonderheiten und kulturgeschichtliche Entwicklungen vermittelt. Wir möchten diese Route mit dem Fahrrad erkunden. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und verkehrssichere Fahrräder. Denken Sie auch an festes Schuhwerk, da einige Stationen abseits des Weges liegen und ggf. Insektenabwehrmittel. Unsere Radtour endet an der Laskabrücke am Lohwald. Bei starkem Regen muss das Angebot leider entfallen.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn.

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