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Kursangebote >> Kursbereiche >> Mensch und Gesellschaft >> Politik
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Jetzt oder nie: Kann die Klimabewegung das Klima noch retten?
(Di., 29.06.2021, 19.30 Uhr, vhs,online)
 

Online-Vortrag der Volkshochschule
Aus "Fridays for Future" (FfF) ist binnen weniger Monate eine weltweite Bewegung von jungen Leuten geworden, die weitreichende Maßnahmen gegen die drohende und teils schon vorhandene Klimakatastrophe fordert und durchsetzen will. Das Ziel: Die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Millionen Schülerinnen und Schüler haben gestreikt, haben demonstriert, dann kam die Pandemie. Die aber nichts daran ändert, dass der CO2-Ausstoß radikal gesenkt werden muss, sollen nicht noch mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden und nicht wenige Teil der Welt unbewohnbar werden. Was tun? Künftig wieder streiken statt in die Schule zu gehen, wenn die Pandemie halbwegs vorüber ist? Oder zu härteren Maßnahmen greifen; Straßenkreuzungen besetzen wie die radikaleren Klimaschützer von "Extinction Rebellion"? Oder frustriert aufgeben, weil Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu langsam reagieren?
Mit Charlotte Haunhorst und Nadja Schlüter von "Jetzt", dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung

vhs.wissen live ist eine Kursreihe von interessanten Vorträgen, die ausschließlich aus dem Internet gestreamt werden. Das Angebot ist kostenfrei und Sie können einfach zu Hause am Vortrag teilnehmen. Eine genaue Anleitung wird Ihnen nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

#direktmandatOF - Offenbachs Stimme im Bundestag
(Fr., 10.09.2021, 19.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl
Am 26. September 2021 haben über 200.000 Einwohner/innen der Stadt und des Landkreises OF die Wahl: Welche/r Direktkandidierende soll für den Offenbacher Wahlkreis 185 in den Bundestag einziehen? - Welche Partei soll die Mehrheit der Abgeordneten im 20. Deutschen Bundestag stellen?
Erleben Sie zwei Wochen vor der Wahl die Direktkandidierenden des Wahlkreises 185 in einer Livediskussion. Erfahren Sie mehr über die individuellen politischen Schwerpunkte der Offenbacher Direktkandidatinnen und Direktkandidaten und die Wahlprogramme der Parteien. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit einer eigenen Frage einzubringen oder eine Anregung an das Podium weiterzugeben, die aus dem Blickwinkel Offenbachs wichtig für die Bundestagswahl ist. Ihre Beteiligung ist gefragt!
An der Podiumsdiskussion nehmen alle Parteien teil, die bereits 2017 im Offenbacher Wahlkreis 185 Direktkandidierende zur Bundestagswahl aufgestellt haben. Moderieren werden den Abend der ehemalige Offenbacher Stadtverordnete Dominik Imeraj und der Leiter der vhs Dirk Wolk-Pöhlmann.
Die Podiumsdiskussion ist als Präsenzveranstaltung im vhs-Saal geplant. Je nach Pandemie-Situation wird die Veranstaltung (auch) online im Livestream übertragen.
Für weitere Informationen wenden Sie bitte an Herrn Dirk Wolk-Pöhlmann, E-Mail: dirk.wolk-poehlmann@offenbach.

Der Politische Salon - letztmalig mit Bruno Persichilli und ein Neuanfang
(Mo., 27.09.2021, 18.30 Uhr, Else-Hermann-Saal, Goerdelerstr. 1)
 

In Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt - AWO Kreisverband Offenbach a. M. - Stadt e. V.
Letztmalig mit Bruno Persichilli und ein Neuanfang
Seit 2002 ist der Politische Salon ein Forum, in dem Offenbacherinnen und Offenbacher generationenübergreifend aktuelle politische Themen der Welt und der Kommune kontrovers und in aller Ruhe miteinander diskutieren. Im Politischen Salon reden die Menschen miteinander, bringen ihre Ideen, Meinungen und Überzeugungen ein, hören zu, stellen Fragen, überprüfen und verändern vielleicht auch ihre Sicht auf das ein oder andere Thema - ganz locker, ohne die starren Regeln von Podiumsdiskussionen und Talkshows und ohne parteipolitische, religiöse und weltanschauliche Scheuklappen. Das passt zur Volkshochschule als Anlaufstelle und Ort der Begegnung für alle.

Seit 2014 war Bruno Persichilli DAS Gesicht des Politischen Salons. Er moderierte mehrere Dutzend Veranstaltungen zu vielfältigsten Themen und ging dem Wohnungsbau in Offenbach ebenso auf den Grund wie dem Thema "Sterbehilfe", den "Fridays for Future" oder den "Kickers Offenbach und ihren jüdischen Vereinsmitgliedern". Bruno Persichillis Themenspektrum und seine Ideen sind schier grenzenlos. Er machte den Salon zu einem Markenzeichen in Offenbach. Leider konnten im letzten Jahr viele Themen wegen der Pandemie nicht mehr umgesetzt werden. Schon vor Corona gab es bei Bruno Persichilli die Überlegung, die Moderation des Salons abzugeben. Nunmehr fasst er den Entschluss, die Aufgabe endgültig niederzulegen. "Ich denke, es ist nun an der Zeit, eine/n jüngere/n Moderator/in zu finden. Auch das Format und eventuell auch die Namensgebung sollte überdacht werden", so Bruno Persichilli.
Bruno Persichilli gebührt großer Dank und große Anerkennung für seinen Einsatz, mit dem Politischen Salon einen lebendigen, demokratischen und unentbehrlichen Ort der Begegnung und des Meinungsaustausches in Offenbach geschaffen zu haben!
Die Veranstalter des Salons nehmen diesen Einschnitt zum Anlass für eine schöpferische Pause, um das Format, die Namensgebung und die Durchführung zu überdenken. Sicher ist: Der generationenübergreifende lebendige Meinungsaustausch kehrt im Frühjahr 2022 in der ein oder anderen neuen Form zurück!

Doch zuvor wird Bruno Persichilli im September 2021 einen letzten Politischen Salon moderieren. Thematisch wird es um 80 Jahre Überfall des "Dritten Reiches" auf die Sowjetunion gehen. Der Termin stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Wenn Sie in die Verteilerliste aufgenommen werden möchten, um die Einladung und weitere Informationen zu bekommen, wenden Sie bitte an Herrn Dirk Wolk-Pöhlmann, E-Mail: dirk.wolk-poehlmann@offenbach.

"Tiere auf dem Teller" - Online-Vortrag
(Mi., 13.10.2021, 19.00 Uhr, vhs,online)
 

In Kooperation mit der vhs.Böblingen-Sindelfingen e.V.

Referentin: Dr. Tamara Schneider, Psychologisches Institut, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Dieser Vortrag ist ein Livestream aus einer vhs in Deutschland. Sie loggen sich zu Hause in den virtuellen Kursraum ein. Durch einen Chat haben Sie die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich, damit Sie den Zugang zu der Online-Plattform erhalten können.

Die Rumpenheimer Fürstentage und ihre dynastischen Verbindungen
(Di., 19.10.2021, 19.00 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Die Rumpenheimer Fürstentage und ihre dynastischen Verbindungen nach Dänemark, Griechenland, Finnland und Italien
Vortrag der Volkshochschule in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft ARBEIT UND LEBEN
Diese im 19. Jhd. stattgefundenen Familientage bildeten ein Drehkreuz des monarchistischen Europa und ein Heiratsmarkt für die Dynastien in Nord- und Südeuropa. Zwar hatte das Haus Hessen-Kassel sein Kurfürstentum 1966 an Preußen verloren, genoss aber unter dem Dach des Großherzogtums Hessen-Darmstadt ein autonomes Dasein in Rumpenheim. Es wurde zu einem Zentrum antipreußischer Politik bzw. zum dynastischen Symbol für Fürsten, die im Exil lebten. Eine besondere Beziehung bestand zu Finnland und Italien. So wurde Prinz Friedrich Karl am 09.10.1918 vom finnischen Reichstag zum König von Finnland gewählt, der jedoch - auf Wunsch der deutschen Reichsregierung - absagte. Der letzte 1896 in Rumpenheim geborene Philipp von Hessen war mit Mafalda, Tochter des Königs von Italien, verheiratet. Beide hatten ein tragisches Schicksal in den Kriegsjahren 1943-1944.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Bildungschancen - Aufstieg durch Bildung?
(Mi., 27.10.2021, 19.00 Uhr, vhs,414)
 

Ist jeder seines Glückes Schmied oder ist durch die soziale Herkunft vorbestimmt, welches Bildungsniveau der Einzelne erreichen kann? Wovon hängt der individuelle Bildungserfolg ab? Im Vortrag von Andreas Gold, Professor für Pädagogische Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt, geht es um Bildungschancen und Bildungsungleichheiten und um die Glaubwürdigkeit des Versprechens vom Aufstieg durch Bildung. Bildungserfolge und -misserfolge sind ungleich verteilt. Jungen, Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern und aus zugewanderten Familien sind die Bildungsverlierer. Die Disparitäten sind teilweise beträchtlich. Inwieweit man sie im Rückgriff auf soziologische und psychologische Theorien erklären kann, ist das Thema des Vortrags. Ob eine Gesellschaft sie ertragen kann, ist zwar keine wissenschaftliche Frage. Allerdings interessiert es den Wissenschaftler schon, ob es bei der Entstehung der Ungleichheiten mit rechten Dingen zugegangen ist. Oder ob es Hinweise auf institutionelle Diskriminierungen gibt, also auf einen Verstoß gegen das Gebot der Bildungsgerechtigkeit. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefonnummer 069 8065-3141 oder per E-Mail an vhs@offenbach.de.

Die Wiederfindung der Nation - Online-Vortrag
(Fr., 29.10.2021, 19.30 Uhr, vhs,online)
 

Die Wiederfindung der Nation - Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen - Online-Vortrag
Der Begriff der Nation steht häufig unter Generalverdacht, weil "Nation" vermeintlich automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt. Doch dies ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff für sich erobert haben. Lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und weitere Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler.
Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet (mit Jan Assmann, 2018).
Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

vhs.wissen live ist eine Kursreihe von interessanten Vorträgen, die ausschließlich aus dem Internet gestreamt werden. Das Angebot ist kostenfrei und Sie können einfach zu Hause am Vortrag teilnehmen. Eine genaue Anleitung wird Ihnen nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.

Der Antisemitismus der Anderen
(Do., 04.11.2021, 18.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Ursachen und Gründe für antisemitische Vorfälle, Strategien dagegen und Wege dem Antisemitismus zu begegnen
Vortrag und Gesprächsrunde der Volkshochschule in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft ARBEIT UND LEBEN, der Jüdischen Gemeinde Offenbach, der Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft und dem Ausländerbeirat Offenbach
Eine Vielzahl antisemitischer Vorfälle beunruhigt die Öffentlichkeit, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern. Antisemitische Äußerungen scheinen auf dem Vormarsch. Eine große Rolle in der Diskussion über Gründe und Strategien gegen Antisemitismus spielen antisemitische Haltungen im Kontext von Migration aus islamisch geprägten Gesellschaften. Aber von was genau reden wir - wo verläuft die Grenze zwischen Antisemitismus und Solidarität mit "Palästina", gibt es genuin "islamischen" Antisemitismus? Der Vortrag beleuchtet das Phänomen in seiner Breite: Vom kurzen Blick auf die Geschichte der Juden in der islamischen Welt, auf die funktionale Rolle antiisraelischer und antisemitischer Propaganda im Nahen Osten bis zur Frage, wie man dem Phänomen am besten begegnen könnte. Anschließend an den Vortrag findet eine gemeinsame Gesprächsrunde zur Vertiefung der Thematik des Vortrags statt mit folgenden Teilnehmenden:
Professor Alfred Jacoby, Vorsitzender Jüdische Gemeinde Offenbach /

Anton Jakob Weinberger, Vorsitzender Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft e. V. /
Dr. Enno Knobel, Stadtältester, Antidiskriminierungsbeauftragter der Stadt, ehem. Dezernent für den Ausländerbeirat /
Hanif Aroji, Bildungsreferent der Anne-Frank-Bildungsstätte /
Dr. Oliver M. Piecha /
Dirk Wolk-Pöhlmann, Moderation

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Spuren der nationalsozialistischen Zeit - eine Stadterkundung
(So., 07.11.2021, 14.00 Uhr, Abfahrt vor Sheraton-Hotel am Büsing Palais , Berliner Straße 111)
 

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben!
Bei dieser Stadtrundfahrt der Offenbacher Geschichtswerkstatt und vhs Offenbach werden mit dem Bus Orte in Offenbach angefahren, die 1933 bis 1945 während des Naziregimes eine Rolle gespielt haben.
Wir informieren Sie während der ca. 2 1/2-stündigen Fahrt über Plätze und Gebäude,
- wo die Gestapo ihre Gegnerinnen und Gegner einsperrte und verhörte,
- wo die SS und ihre Helferinnen und Helfer die Synagoge und die Geschäfte der jüdischen Bevölkerung in Brand steckten,
- wo in Offenbach auf Scheiterhaufen Bücher und Bilder verbrannt wurden,
- wo Zwangssterilisation von Offenbacher Frauen und Männern vorgenommen wurden,
- wo sich die Organisationen befanden, mit denen Menschen versuchten, Widerstand zu leisten,
- wo die Opfer des Naziterrors beerdigt wurden und wo man ihrer z.B. mit 'Stolpersteinen' gedenkt,
- wo und welches die Betriebe waren, in denen Menschen aus Russland, Polen, Italien und anderen Ländern Zwangsarbeit leisten mussten.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Hygieneregeln für die Fahrt sind wie folgt:
Es erfolgt vor dem Bus eine Einlasskontrolle nach 3G (geimpft, genesen, getestet) mit Dokumentation auf der Teilnahmeliste durch Frau Leissing.
Das Tragen einer medizinischen Maske (OP oder FFP2-Maske) während der gesamten Fahrt ist erforderlich.
Die derzeit geltende Abstandsregelung von anderthalb Metern ist einzuhalten.
Es dürfen keine Speisen und Getränke im Bus eingenommen werden.

Stadtführung - Offenbacher 'Stolpersteine'
(So., 14.11.2021, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Stadthof, Eingang Rathaus Offenbach)
 

Eine Veranstaltung der Volkshochschule in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Offenbach
Mehr als 130 von den vielen tausend Stolpersteinen, die der Kölner Künstler Gunther Demnig zur Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors verlegt hat, liegen auch in Offenbach.
Die Mitveranstalterin, die Geschichtswerkstatt Offenbach - Initiatorin und Organisatorin der Stolpersteinsetzungen - möchte anhand einiger Steine die Idee der Stolpersteine erläutern und auch vom Schicksal bekannter und unbekannter Opfer der Barbarei berichten. Grenzen des Rundgangs sind die Ludwigstraße im Westen, die Bismarckstraße im Süden und im Osten die Mittelseestraße.
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende für die Geschichtswerkstatt Offenbach wird gebeten.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

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