Sprungmarken
Suche
Suche

Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur und Kreativität >> Kleiner Kultursalon
Seite 1 von 1

Schiele! Eros am Abgrund - Kleiner Kultursalon
(Di., 03.09.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Egon Schieles Kunst erschüttert. Er wird zum herausragenden Provokateur der Moderne. Seine Einblicke in menschliche Seelenschluchten haben ihn weltberühmt gemacht. Unnachahmliche Rendezvous zwischen Eros, Angst und Tod fesseln uns bis heute. In welchem Umfeld entsteht diese megapolare Kunst und was macht sie hochaktuell? Erleben Sie zum 101. Todestag des Ausnahmekünstlers einen atemberaubenden Abend, der Sie berühren wird.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn
Geboren 1819 in Köln als Sohn eines aus Offenbach am Main stammenden Synagogenkantors und gestorben 1880 in Paris als einer der erfolgreichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts: Jacques Offenbach setzte entscheidende Impulse für das gesamte europäische Musik- und Theaterleben. Sein Schaffen - hunderte international erfolgreiche Operetten, Opéra-comiques und Opern, aber auch Schauspielmusiken, Kammermusik und Lieder - kann als Synthese europäischer, insbesondere deutscher und französischer musikalischer Traditionen verstanden werden.
2019 jährt sich der 200. Geburtstag des Komponisten - Anlass für Köln und Paris, aber auch viele andere Orte weltweit, ihn gebührend zu feiern. Der deutsch-französische Musikwissenschaftler Ralf-Olivier Schwarz, der an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main forscht, hat eine Biographie verfasst zum "Erfinder der Operette" und zum Schöpfer von "Hoffmanns Erzählungen" ("Jacques Offenbach. Ein europäisches Porträt", Böhlau Verlag: Köln / Wien 2018). Er wird anhand von Originaldokumenten und in Wort, Ton und Bild den vielleicht bekanntesten Komponisten vorstellen, dessen Wurzeln in Offenbach am Main liegen.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn.

Bauhaus-Frauen - Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design
(Mi., 23.10.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

"Und nun tanzen Sie die Farbe Blau!" (Gertrud Grunow)

Lesung und Gespräch mit Dr. Ulrike Müller, Weimar
Veranstaltung der Volkshochschule und des Frauenbüros Offenbach

Das Jahr 1919 war in vielerlei Hinsicht ein Jahr des Aufbruchs - auch und gerade für Frauen.
Vor 100 Jahren nahmen erstmals in Deutschland Frauen als Wählerinnen und Gewählte an der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung vom 19. Januar 1919 teil.
Im gleichen Jahr erhielt die Weiterbildung eine gesetzliche Verankerung in der Weimarer Verfassung, was die Gründung der Volkshochschulen zur Folge hatte. So feiert die Volkshochschule Offenbach in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen als Bildungsinstitution, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich ist und ihnen Chancen und Teilhabe eröffnet.
1919 ist auch das Gründungsjahr der Design- und Kunstschule "Staatliches Bauhaus in Weimar". Ziel des Gründers Walter Gropius war es, Kunst und Handwerk zu verbinden und Studierenden unabhängig von Schulabschluss, Geschlecht und Staatszugehörigkeit eine individuelle Entfaltung ihrer gestalterischen Talente zu ermöglichen.
Diese Jubiläen nehmen das Frauenbüro und die Volkshochschule der Stadt Offenbach am Main zum Anlass, einen Blick auf die Künstlerinnen und Gestalterinnen des Bauhauses zu werfen.
Denn zum 100. Gründungsjahr des Bauhauses treten immer öfter neben die Namen bekannter Meister wie Walter Gropius, Paul Klee oder Lyonel Feininger auch Namen von Bauhaus-Gestalterinnen wie Marianne Brandt, Gunta Stölzl, Anni Albers oder Alma Buscher. Aber weil der Beitrag der Bauhaus-Frauen zur Entwicklung der Moderne in Kunst und Design lange Jahre ignoriert wurde, fehlen dennoch bis heute die schöpferischen Leistungen, Arbeiten und Namen weiterer bedeutender Künstlerinnen und ein großer Teil faszinierender weiblicher Innovationen und Visionen der Epoche im Gedächtnis der Öffentlichkeit.
Wer kennt bis jetzt Gertrud Grunow, Otti Berger, Lou Scheper oder Lucia Moholy, ihre Ideen und ihre Werke?

Dr. Ulrike Müller, Autorin des Buches "Bauhaus-Frauen", ist ausgebildete Literaturwissenschaftlerin und Musikerin und widmet ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, Referentin und Reiseleiterin (Weimar weiblich) seit rund drei Jahrzehnten den Frauen in der Kulturgeschichte.
Sie gibt zunächst Einblicke in die Voraussetzungen und die Situation der Frauen am Bauhaus und ihre Bedeutung für die Moderne. Anschließend stellt sie, lesend und erzählend, einige Lehrerinnen und Schülerinnen vor, u.a. aus den Bereichen Pädagogik, Weberei, Innenarchitektur und Fotografie. Dabei folgt sie den Lebens- und Arbeitsbiografien von den Anfängen am Weimarer Bauhaus bis in die Zeit des Nationalsozialismus, der für viele Frauen Exil, für andere komplettes Verstummen und für einige auch ihren gewaltsamen Tod bedeutete.
Die, die überlebten, wirkten, vielfach in Ländern wie der Schweiz oder den USA, oft bis ins hohe Alter als Künstlerinnen und Gestalterinnen weiter.
Im Anschluss an die Lesung kommt Ulrike Müller gern mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Wetter und die Kunst - Kleiner Kultursalon
(Di., 05.11.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Lassen Sie sich an diesem Abend mitreissen von einem Potpourri von Bildern über das Wetter. Wie haben weltberühmte Maler den Himmel betrachtet? Wie haben Caspar David Friedrich, Claude Monet, Vincent van Gogh oder Berte Morisot in ihrer Kunstepoche die Atmosphäre dargestellt? Außerdem erfahren Sie etwas über die vielfältigen Erscheinungsformen des Wetters. Wie entstehen Nebel, Regen, Wind, Sonnenschein und Wolken? Welche Erklärungen liefert die Meteorologie?
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn.

"Noch zehn Minuten bis Buffalo" - Ein Abend mit Fontanes Versen
(Di., 26.11.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Am vorletzten Tag des Jahres jährt sich Theodor Fontanes Geburtstag zum 200. Mal. Seine Prosa und seine Lyrik sind bis heute erstaunlich populär geblieben. Eine Auswahl von bekannten und weniger bekannten Gedichten wird an diesem Fontane-Abend zu Gehör gebracht. Biographische und historische Begleitinformationen ergänzen den Textvortrag.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn

Lex Barker: Ein Amerikaner in Deutschland - Kleiner Kultursalon
(Di., 03.12.2019, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Lex Baker: Er war Tarzan und Gangster in den USA, spielte Rollen in Amerika, in Spanien und Italien. Doch der ganz große Erfolg kam für den Schauspieler erst durch eine Filmfigur, die der Produzent Horst Wendland ihm zunächst schmackhaft machen musste: Old Shatterhand. Gemeinsam mit Pierre Brice wurde Lex Barker in Deutschland zu einem Star, dessen Filme Millionen einspielten. Und heute? Kennt man ihn noch, was weiß man eigentlich über ihn, sein Leben, seine Karriere und seinen plötzlichen Tod?
Aus Anlass des 100. Geburtstags von Alexander Crichlow Barker Jr., wie er mit bürgerlichen Namen hieß, möchte der Vortrag an diesen Schauspieler erinnern.

"Von awends spät bis morjens frih" - Stoltze bei Nacht
(Di., 21.01.2020, 19.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Geschichten und Gedichte, die in der dunklen Tageszeit angesiedelt sind, versammelt diesmal der traditionelle Friedrich-Stoltze-Abend. Der Frankfurter Lokalpoet gewinnt auch den lichtarmen Stunden besondere satirische und humoristische Reize ab. Sprachliche, geschichtliche und kulturhistorische Anmerkungen ergänzen die höchst unterhaltsamen Textvorträge.
Keine Anmeldung, Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn

Seite 1 von 1