Sprungmarken
Suche
Suche

Kursangebote >> Kursbereiche >> Mensch und Gesellschaft >> Länder- und Heimatkunde, Stadtkultur
Seite 1 von 2

Wanderung zum Chicorée-Bauern am Otzberg
(Sa., 20.02.2021, 8.50 Uhr, Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei (Bahnsteig am F)
 

Vom Bahnhof Reinheim geht es über die Gersprenz nach Ueberau und weiter durch Wiesen und Felder zum Klinger Storch Wanderweg bei Nieder-Klingen. Höhepunkt dieser Wanderung ist der Otzberg, der als nördlicher Odenwaldausläufer mit seinen 367 m ü. NN eine weithin sichtbare Landmarke darstellt. Von hier aus haben wir einen herrlichen Ausblick bis hin zur Skyline von Frankfurt. Anschließend besichtigen wir am Fuße des Otzberges einen Bauernhof mit Chicorée-Produktion und als Krönung haben wir dann Gelegenheit diese Spezialität in der hauseigenen Gaststätte als 5-Gänge-Menü zu probieren.
Wanderstrecke: ca. 15 km mit einigen Steigungen
Zusatzkosten: Führung und Menü ca. 18 € + Bahngruppenticket

Treffpunkt: 9.15 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt / DB-Infostand oder
Treffpunkt: 8.50 Uhr, S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei - Bahnsteig am Fahrkartenautomat Offenbacher Seite
Mittagseinkehr, Rückkehr gegen 19.00 Uhr. Änderungen bleiben vorbehalten.

Eine vorherige verbindliche Anmeldung mit Treffpunktangabe ist notwendig.
Falls ausgebucht, wird bei großem Interesse nach Möglichkeit ein Zusatztermin angeboten, bitte lassen Sie sich auf die Warteliste eintragen, damit wir Sie informieren können.

Wanderung zum UNESCO-Weltkulturerbe Grube Messel
(So., 14.03.2021, 8.50 Uhr, Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei (Bahnsteig am F)
 

Von der Rosenhöhe in Darmstadt, einem Landschaftspark mit auserlesenen Bäumen, Rosen und Stauden, gelangen wir zum Renaissance-Jagdschloss Kranichstein. Durch das Wildschutzgebiet Kranichstein, erreichen wir schließlich das UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel. Nach der Mittagseinkehr gewinnen wir dann auf einer zweistündigen Grubenwanderung einen "Einstieg" in die faszinierende Messel-Welt. Wir erfahren die Geschichte der Entstehung und Entdeckung der Fossilienlagerstätte, kommen hautnah in Kontakt mit dem Ölschiefer und seinen Fossilien und erhalten einen Überblick über die Bergung und wissenschaftliche Bedeutung der Fossilien. Festes Schuhwerk ist erforderlich! Am frühen Abend geht es schließlich per Bus und Bahn wieder zurück nach Frankfurt.
Wanderstrecke: ca. 15 km inkl. Gruben-Führung
Eine frühzeitige Anmeldung ist wegen der Führung erwünscht!
Zusatzkosten: ca. 9 - 12 € für Gruben-Führung + Bahngruppenticket

Treffpunkt: 9.15 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt / DB-Infostand oder
Treffpunkt: 8.50 Uhr, S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei - Bahnsteig am Fahrkartenautomat Offenbacher Seite
Mittagseinkehr, Rückkehr gegen 19.15 Uhr. Änderungen bleiben vorbehalten.

Eine vorherige verbindliche Anmeldung mit Treffpunktangabe ist notwendig.
Falls ausgebucht, wird bei großem Interesse nach Möglichkeit ein Zusatztermin angeboten, bitte lassen Sie sich auf die Warteliste eintragen, damit wir Sie informieren können.

Spuren der nationalsozialistischen Zeit - eine Stadterkundung
(So., 21.03.2021, 14.00 Uhr, Abfahrt vor Sheraton-Hotel am Büsing Palais, Berliner Straße 111)
 

Bei dieser Stadtrundfahrt der Offenbacher Geschichtswerkstatt und vhs Offenbach werden mit dem Bus Orte in Offenbach angefahren, die 1933 bis 1945 während des Naziregimes eine Rolle gespielt haben.
Wir informieren Sie während der ca. 2 1/2-stündigen Fahrt über Plätze und Gebäude,
- wo die Gestapo ihre Gegnerinnen und Gegner einsperrte und verhörte,
- wo die SS und ihre Helferinnen und Helfer die Synagoge und die Geschäfte der jüdischen Bevölkerung in Brand steckten,
- wo in Offenbach auf Scheiterhaufen Bücher und Bilder verbrannt wurden,
- wo Zwangssterilisation von Offenbacher Frauen und Männern vorgenommen wurden,
- wo sich die Organisationen befanden, mit denen Menschen versuchten, Widerstand zu leisten,
- wo die Opfer des Naziterrors beerdigt wurden und wo man ihrer z.B. mit 'Stolpersteinen' gedenkt,
- wo und welches die Betriebe waren, in denen Menschen aus Russland, Polen, Italien und anderen Ländern Zwangsarbeit leisten mussten.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Orient - 1001 Bilder und Geschichten - Montagsclub
(Mo., 22.03.2021, 14.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Drei Weltreligionen wurden im Laufe der Jahrtausende in den Wüsten des Orients geboren. Islamische Wissenszentren wie Damaskus und Bagdad erlangten auf den Gebieten der Medizin und Astrologie weltweite Bedeutung. Zugleich war das Morgenland Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen: Der legendäre Feldzug Alexanders des Großen, die Römer, christliche Kreuzritter, die Raubzüge der Mongolenhorden und vor allem die willkürlichen Grenzziehungen nach dem ersten Weltkrieg hinterließen ihre Spuren.
Steffen Hoppe schildert in seiner Live-Reportage in 1001 atemberaubenden Bildern und mitreißenden Geschichten seine Erlebnisse von seinen Reisen in den Jemen, nach Iran, Ägypten, Pakistan, Syrien, Indien und in die Türkei in den Jahren 1990 und 2014.

Osterwanderung nach Osterspai am Rhein
(Sa., 03.04.2021, 8.10 Uhr, Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei (Bahnsteig am F)
 

Diese Osterwanderung führt uns auf dem Premium-Fernwanderweg "Rheinsteig" im romantischen Mittelrheintal nach Osterspai. Vorbei an der Klosterkirche Kamp-Bornhofen führt der Weg steil hinauf zu den feindlichen Brüdern, den Burgen Sterrenberg und Liebenstein, die malerisch auf einer Klippe liegen. Hinab ins Bornhofener Bachtal und auf der anderen Seite wieder hinauf folgen ein paar Kehren durch den Wald. Der nun kommende Pfad entlang der Hangkante des Kamperhauser Feldes zählt zu den schönsten Abschnitten des Rheinsteigs mit traumhaften Blicken auf den Rhein und Boppard. Am Ort Filsen vorbei, durch Obstwiesen und Wald, erreichen wir schließlich unser Oster-Wanderziel: den Ort Osterspai mit vielen Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Bitte Verpflegung für unterwegs mitnehmen.
Wanderstrecke: ca. 15 km mit einigen, z.T. kräftigen Steigungen
Zusatzkosten: Quer-durchs-Land-Bahngruppenticket

Treffpunkt: 8.35 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt / DB-Infostand oder
Treffpunkt: 8.10 Uhr, S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei - Bahnsteig am Fahrkartenautomat Offenbacher Seite
Abschlusseinkehr, Rückkehr gegen 20.30 Uhr. Änderungen bleiben vorbehalten.

Eine vorherige verbindliche Anmeldung mit Treffpunktangabe ist notwendig.
Falls ausgebucht, wird bei großem Interesse nach Möglichkeit ein Zusatztermin angeboten, bitte lassen Sie sich auf die Warteliste eintragen, damit wir Sie informieren können.

Frankfurter Altstadt: "Das Neue stürzt und altes Leben blüht aus den Ruinen"
(Fr., 09.04.2021, 15.00 Uhr, Treffp: Haupteingang Paulskirche, Turmfront, Paulsplatz 60311 Ffm.)
 

So nennt die Giebelinschrift des neuen Glauburger Hofes in der Braubachstraße das Motto, das in einem Satz das Ziel des "Wiederaufbaus" der Frankfurter Altstadt zusammenfasst. Jahrelang wurde das Für und Wider dieses Projekts in den Medien und der Öffentlichkeit diskutiert, Ende September wurde dann festlich eingeweiht, was höchst unterschiedliche Meinungen provoziert hat. Ist hier ein "Disneyland" für Touristen entstanden oder hat das vom Krieg zerstörte und vom Wiederaufbau entseelte alte Frankfurt sein Herz zurückerhalten? Architektur für Selfies oder gebaute Kritik an modernem Städtebau?
Bei einem Rundgang durch das Areal zwischen Dom und Römer werden wir uns der Architektur des neu-alten Frankfurt und den Geschichten, die zu diesen Häusern gehören widmen.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: Tel. 069 / 8065-3141

Stadtteilspaziergang durch die Geschichte Biebers
(Sa., 24.04.2021, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Bushaltestelle Ostendplatz, Offenbach-Bieber)
 

Mit Martin Jäger
Der heutige Offenbacher Stadtteil Bieber, 791 erstmals urkundlich erwähnt, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Rahmen unserer Führung möchten wir verschiedene Schauplätze dieser Geschichte besuchen. Sie erhalten einen Überblick von der Entwicklung des einstigen Bauerndorfes, welches Zentrum der mittelalterlichen Biebermark war, zum heutigen Offenbacher Stadtteil. Der Rundgang beginnt am Ostendplatz und wird uns unter anderem durch den alten Ortskern, zu den beiden Kirchen und zum Aussichtsturm führen.
Anmeldung erforderlich. 7,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de

Steinheim - ein wohl erhaltenes Ensemble aus dem Mittelalter
(Fr., 07.05.2021, 15.00 Uhr, Treffpunkt: Vor der S-Bahnstation Steinheim (Main))
 

Der Hanauer Stadtteil Steinheim, genauer gesagt Groß- oder Obersteinheim, weist eines der unverdorbensten historischen Stadtbilder des Rhein-Main-Gebiets auf. Dank bürgerlichen Engagements und gezielter städtischer Denkmalpflege konnte der Mikrokosmos einer kleinen Amtsstadt hinter hohen Wehrmauern samt Schloss und Stadtkirche bis heute bewahrt werden. Die Steinheimer sind stolz auf zahlreiche Fachwerkhäuser, die zum Teil schon aus dem 15. Jahrhundert stammen, auf den eigenwilligen Bergfried der einstigen Burg und auf die schöne Lage auf einem Basaltrücken an der Biegung des Mains.
Bei einem ausgedehnten Rundgang durch Klein- und Großsteinheim werden wir dieses Kleinod am Main kennenlernen. Vom Steinheimer Bahnhof aus besuchen wir zunächst die katholische Nikolauskirche in Klein-Steinheim, die in unmittelbarer Nachbarschaft mit der Heiligkreuzkapelle den Wallfahrern zu einem Splitter des Kreuzes Christi ein bis heute vielbesuchtes Heiligtum bietet. Auf dem Leinpfad spazieren wir dann entlang des Mains nach Groß-Steinheim. Dort sehen wir uns in der malerischen ehemaligen Judengasse um, besuchen die spätgotische Stadtkirche mit ihrem eindrucksvollen Wehrturm und werden uns der Geschichte des Schlosses mit dem Bergfried widmen.
Als Zugabe schauen wir noch in die unweit der Altstadt gelegene Filialkirche Sankt Marien. Sie ist in zweierlei Hinsicht ein ungewöhnlicher Bau, handelt es sich doch um die wohl größte Gemeindekirche, die während der Zeit des Nationalsozialismus errichtet worden ist, und der malerische Schmuck des Inneren ist das größte Fresko des 21. Jahrhunderts im Rhein-Main-Gebiet.
Gehstrecke ca. 4 km.

Zum "Kellerlabyrinth" von Oppenheim
(So., 16.05.2021, 8.40 Uhr, Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei (Bahnsteig am F)
 

Die Wanderung startet in Guntersblum, einem Weinort in Rheinhessen mit historischen Weinkelterhäusern. Nach einem Anstieg wandern wir auf dem Rheinhöhenweg durch die Weinberge, immer mit wunderbarer Aussicht auf die Rheinebene und den Odenwald, nach Oppenheim. Nach einer Mittagseinkehr in dieser bekannten Weinstadt, deren Altstadt mit unterirdischen Kellergewölben und Gängen durchzogen ist, lernen wir auf einer Führung die wechselvolle Geschichte dieses "Kellerlabyrinths", seine Entstehung und Nutzung kennen. Anschließend besichtigen wir die imposante Katharinenkirche, eine der schönsten gotischen Kirchen Deutschlands. Bevor wir in der "Weinmetropole" Nierstein am Rhein wieder in den Zug steigen, haben wir evtl. zum Abschluss noch Zeit für ein Gläschen Rheinhessen-Wein.
Wanderstrecke: ca. 17 km mit einigen Steigungen
Zusatzkosten: Führung ca. 9 - 12 € + Bahngruppenticket

Treffpunkt: 9.05 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt / DB-Infostand oder
Treffpunkt: 8.40 Uhr, S-Bahn-Haltestelle Offenbach Kaiserlei - Bahnsteig am Fahrkartenautomat Offenbacher Seite
Mittagseinkehr, Rückkehr gegen 19.45 Uhr. Änderungen bleiben vorbehalten.

Eine vorherige verbindliche Anmeldung mit Treffpunktangabe ist notwendig.
Falls ausgebucht, wird bei großem Interesse nach Möglichkeit ein Zusatztermin angeboten, bitte lassen Sie sich auf die Warteliste eintragen, damit wir Sie informieren können.

Impressionen aus Rumänien - Montagsclub
(Mo., 17.05.2021, 14.30 Uhr, vhs,110 Saal)
 

Vortrag von Hildegard Scheid M.A. im vhs-Montagsclub, Vorträge am Nachmittag
Es gibt viel zu entdecken in diesem Land im Südosten Europas, Mitglied der EU seit 2007. Ungarn, Habsburger und Russen haben ihre Spuren hinterlassen. Die Karpaten, das größte geschlossene Waldgebiet Europas mit Bergen bis über 2500 m, ziehen sich in einem großen Bogen durch das Land. Die Donau verzweigt sich in vielen Armen zu einem riesigen Delta - es ist der größte Rastplatz für Zugvögel. Siebenbürgen präsentiert sich mit wundervoll restaurierten Altstädten und trutzigen Kirchenburgen. Die UNESCO hat nicht nur viele ins Weltkulturerbe erhoben, sondern natürlich auch die über und über mit Fresken bemalten Moldau-Klöster. Graf Dracula soll tatsächlich in Rumänien gelebt haben, Schloss Bran hat sich zu einem "rumänischen Neu-Schwanstein" entwickelt. Schließlich befindet sich in der Hauptstadt Bukarest das zweitgrößte Gebäude der Welt, Ceausescus "Haus des Volkes".
Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzzahl. 6,00 EUR (keine weitere Ermäßigung).
Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de

Seite 1 von 2