Sprungmarken
Suche
Suche

Kursangebote >> Sonderrubrik >> Pädagogische Fachkräfte & soziale Berufe
Seite 1 von 3

Neurowissenschaften und Pädagogik
(Fr., 08.02.2019, vhs,414)
 

In dieser Fortbildung lernen Sie ausgewählte Ergebnisse aus der neurobiologischen Forschung kennen sowie deren Bedeutung für die pädagogische Arbeit mit Kindern. Wir werden der Frage nachgehen, was die Hirnforschung herausgefunden hat und weshalb diese Erkenntnisse so wichtig in Bezug auf Bildungs- und
Erziehungsprozesse sind.
Mit folgenden Themen werden wir uns beschäftigen:
- Gehirnstruktur: Das kindliche Gehirn
- Hirnforschung und Lernen
- Die Bedeutung von Gefühlen und Stress für das Gehirn
- Transfer und Relevanz für den praktischen Alltag

Sprache für pädagogische Fachkräfte
(ab Do., 28.2., 18.00 Uhr, vhs,216)
 

Dieses Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte mit Deutsch als Zweitsprache, die ihre mündliche und schriftliche Ausdruckfähigkeit im beruflichen Alltag verbessern möchten. Anhand von konkreten Sprachanlässen aus der Praxis der Kindertageseinrichtung werden die Sprachkenntnisse trainiert.

Themen:
1. Analyse des eigenen Sprachverhaltens
2. Sprachliche Begleitung der Kinder im Alltag
3. Dialogische Bilderbuchbetrachtung
4. Beobachtung und Dokumentation
5. Elterngespräche

Die Dozentin ist Magistra Artium in Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Psychologie.
Musik fördert Wahrnehmung, Ausdrucksfähigkeit in Körper und Stimme, motorische und emotionale Entwicklung und soziales Lernen von Kindern. Insbesondere Lieder zum "Singen und Spielen" leisten einen wertvollen Beitrag in der täglichen pädagogischen Praxis. Sie gehören in die KiTa wie das "Salz in die Suppe". Von selbstgemachter Begleitmusik lassen sich Kinder begeistern und zur Nachahmung anregen. Die Gitarre als Begleitinstrument eignet sich hier in besonderer Weise.
Die Gitarre als Begleitinstrument eignet sich hier in besonderer Weise, denn jeder kann Gitarre spielen in kurzer Zeit erlernen. Im Tageskurs lernen Sie in kleinen Schritten Grundlagen des Akkordspiels und eine Vielzahl von Liedern kennen, die Sie sofort in der Kindergruppe einsetzen können. Die Fingernägel der linken Hand sollten kurz gehalten werden, das erleichtert das Greifen der Akkorde. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Für Buch und eventuell benötigte Hilfsmittel wie Stimmgerät, Kapodaster, etc. entstehen weitere Kosten zwischen 15,- und 30,- € und können beim Kursleiter direkt erworben werden.

Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig! Sie benötigen eine spielfähige Gitarre mit Nylonsaiten (keine Stahlsaiten) und die Bereitschaft in der Gruppe mitzusingen.

Der Kursleiter ist Erzieher, Gitarrenlehrer und Dozent in der Erwachsenenbildung.

Stressregulierung im Kindesalter
(Fr., 05.04.2019, vhs,414)
 

In dieser Fortbildung werden folgenden Fragen beantwortet:

1. Was ist Stress?
2. Was bewirkt Stress im kindlichen Körper und Gehirn?
3. Wie können pädagogische Fachkräfte Anzeichen von Stress erkennen?
4. Welche Rolle spielt die einfühlsame Begleitung der Kinder während der Eingewöhnung, um Stress zu reduzieren?
5. Wie können wir die Kinder bei ihrer Selbstregulierung unterstützen?
6. Wie kann ich mich selbst regulieren, wenn die Arbeitsdichte hoch ist und die Belastung zunimmt. (z.B. PMR-Übung)

Kreatives Problemlösen in der Kita
(Fr., 05.04.2019, vhs,232)
 

Praxisnahe und frische Ideen für aktuelle Probleme sind auch in der KITA gefragt. Dabei reicht es allerdings nicht aus, auf geniale Einfälle und Geistesblitze zu warten. Denn diese stellen sich nicht genau dann ein, wenn sie dringend benötigt werden.
Mit gezieltem Training lässt sich die kreative Problemlösefähigkeit erhöhen. Damit lassen sich Aufgabenstellungen einfallsreich, zielgerichtet und praxisorientiert bewältigen. Dazu braucht es das Wissen, wie man Aufgabenstellungen mit System angeht, wie man sich auf den "Sprung in die Kreativität" vorbereitet und welche Techniken geeignet sind, um auf neue Lösungen zu kommen. Diese Aspekte vermittelt der Workshop, dabei können von den Teilnehmer/innen genannte alltagstypische Probleme bearbeitet werden. Mit diesem Know-how kann man die eigene Kreativität bei Bedarf mobilisieren und Ideen auf systematische Weise entwickeln.

Arbeit mit Jungen
(ab Do., 11.4., 9.00 Uhr, vhs,414)
 

Sie wollen Fußball spielen, raufen, sich schmutzig machen, laut schimpfen, überall raufklettern oder ganz "brutal" fighten. Jungen fallen auf, weil sie laut auf ihre speziellen Bedürfnisse pochen und mit ihren Umgangsformen provozieren. Dass sie aber sehr sensible Seiten haben und diese im Sinne ihrer Entwicklung geschützt werden müssen, wird daher oft aus dem Blick verloren. Die Fortbildung soll pädagogischen Fachkräften dabei helfen, die geschlechtsspezifischen Bedürfnisse von Jungen zu erkennen und auf sie einzugehen.
Ziele:
- Die Bedürfnisse der Jungen im Alltag ernst nehmen und sie bei ihrer Entwicklung zum Mann unterstützen lernen
- Wege finden, auch als Frau die Jungen auf der Suche nach ihrer geschlechtlichen Identität zu unterstützen
- Lernen, das Umfeld jungengerechter zu gestalten
In pädagogischen Handlungsfeldern der Bildung und Erziehung von Kindern gibt es vielfältige Gesprächssituationen mit Eltern, wie z.B. beim Kennenlernen, beim Vertragsabschluss zur Aufnahme in eine Kita, im täglichen Kontakt beim Bringen und Abholen der Kinder oder dem Elterngesprächsabend in der Schule.
Auf der Grundlage des personenzentrierten Ansatzes von Carl Rogers werden in dieser Fortbildung die wichtigsten theoretischen Elemente der Gesprächsführung erarbeitet und in modellhaften Gesprächssituationen eingeübt und vertieft.
Themenschwerpunkte sind:
- Wie bereite ich ein Elterngespräch vor und gebe ihm eine sinnvolle Struktur ?
- Hilfreiche "Türöffner" im Gespräch
- Tieferes Verstehen der Gesprächspartner/-innen
- Umgang mit schwierigen und konflikthaften Themen
- Den eigenen Standpunkt vertreten durch nichtverletzende Konfrontation

Zielgruppe: Erzieher/-innen, Kindertagespflegepersonen, Lehrer/-innen und weitere pädagogisch Berufstätige

Kindersprache verstehen
(Fr., 10.05.2019, vhs,414)
 

Wenn Kinder sprechen lernen, sind ihre Äußerungen nicht immer leicht zu verstehen. Was auf den ersten Blick wie ein "Fehler" aussieht, zeigt aber oft einen wichtigen neuen Entwicklungsschritt und das Erlernen einer neuen Sprachregel. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Interpretation und "Auswertung" von Kindersprache. Anhand von Transskripten (Wort- und lautgetreuer Mitschriften) versuchen wir, den Sprachstand des Kindes einzuschätzen und zu erkennen, mit welchen sprachlichen Phänomenen das Kind gerade beschäftigt ist. Parallel werden die neuesten Erkenntnisse aus Sprachwissenschaft und Entwicklungspsychologie zum Thema Spracherwerb vermittelt.
Die Dozentin ist Magistra Artium in Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Psychologie.
Bei dieser Veranstaltung wird ein Überblick über die Meilensteine und Alarmsignale im Spracherwerb gegeben sowie über die häufigsten Sprachauffälligkeiten gesprochen. Im Anschluss haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, selber Fragen rund um das Thema Sprache oder zu der Sprachentwicklung ihrer Kinder zu stellen.
Die Dozentin ist Magistra Artium in Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Psychologie.

Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten. Bezahlung an der Abendkasse.
Kinder sollen die Gelegenheit erhalten, ihre Umwelt zu entdecken und ihren eigenen Fragen forschend nachzugehen. Dazu brauchen sie interessierte Erwachsene, die ihren Weg altersangemessen begleiten. Der Kurs führt in die pädagogischen Grundlagen der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ein, thematisiert die Rolle der Lernbegleitung beim Forschen und Entdecken und gibt einen ersten Überblick zu MINT-übergreifenden Fachdidaktiken und Methoden.

Seite 1 von 3